Lokalsport

Spitzenduo erwartet ein Spaziergang

TV Unterlenningen hat eine Rechnung offen

Das Spitzenduo der B-Staffel 6 erwartet an diesem Wochenende fußballerische Spaziergänge. Tabellenführer TSV Jesingen II hat den Tabellendrittletzten TSV Owen zu Gast und der VfL Kirchheim II gastiert beim Schlusslicht Reudern II: Die Favoritensiege dürften nur der Frage unterliegen, wie hoch sie ausfallen werden.

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Kirchheim. Angesichts der beiden David-Goliath-Spielkonstellationen in den Lehenäckern und in Reuderns Aspachl rücken die Partien zwischen Kreisliga A-Absteiger SV Nabern und dem TV Unterlenningen sowie zwischen der SGEH II und dem TSV Ötlingen ebenfalls in den Fokus der Lokalfußball-Interessierten.

In Nabern steckt man nach den vielen Spielerabgängen im letzten Sommer vor dem personellen Neuaufbau. Dennoch lassen die Schützlinge von Trainer Karl-Heinz Toparkus des Öfteren mal ihr Können aufblitzen, was sich in teilweise beachtlichen Endresultaten niederschlug. Den einstelligen Tabellenplatz will man im Fernduell mit dem TSV Schlierbach nun gerne halten, doch Schützenhilfe vom TV Unterboihingen II (daheim gegen Schlierbach) kann man dabei wohl vergessen. So müsste schon zumindest ein Remis gegen Unterlenningen her, damit die Naberner bei einem wahrscheinlichen Ötlinger Sieg in Erkenbrechtsweiler Rang neun festigen können. Es sind nackte Rechenspiele, die nicht relevant sind für die Liga – für den einen oder anderen SVN-Akteur freilich doch.

Vor dem Duell gegen den TVU gibt Naberns Spieler Michael Dangel zu bedenken: „Spielerisch war das gegen den VfL am letzten Sonntag ganz gut, doch jetzt fallen neben dem langzeitverletzten Dennis Veil auch noch Torjäger Sven Haese und ich selbst aus.“ Und schmunzelnd: „Elf Mann werden wir aber zusammenkriegen.“ Bereits das Hinspiel gewann der SVN. Unterlenningens Spielertrainer und Freistoß-Spezialist Marc Mayer sagt derweil vor dem Nachbarschaftsderby: „Es ist noch eine Rechnung offen – aus dem Hinspiel.“ Verletzen darf sich beim TVU allerdings keiner mehr, denn die neun bisher Verletzten mussten teilweise durch AH-Spieler ersetzt werden.

Personalprobleme gibt es auch in Ötlingen zu beklagen, weshalb für die Heinemann-Truppe das Spiel bei der SGEH II nicht gerade zum Betriebsausflug wird. TSVÖ-Coach Dirk Heinemann muss reichlich improvisieren, seine komplette Stammabwehr fällt aus. „Dennoch wollen wir die drei Punkte mitnehmen, um die Rückrunde anständig abzuschließen und uns gleich für die nächste Saison einspielen“, so Heinemann.

Bei der SGEH II ist der Kader gut gefüllt und dennoch hagelte es vergangenen Sonntag eine 1:7-Klatsche (gegen den TSV Holzmaden). „Ich erwarte eine andere Einstellung unserer zweiten Mannschaft. Diesmal wird es so gut wie keine Anleihen aus der ersten Mannschaft geben“, gibt Trainer Danell Stumpe die Marschrichtung vor. Zu einem weiteren Prestigederby kommt es unter der Teck, wo sich Dettingens Zweite mit der TG Kirchheim misst. Last not least wollen die Holzmadener „Saurier“ ihren Vormarsch im Gastspiel bei Weilheims zweiter Garde fortsetzen. kls