Lokalsport

Sportlich hochwertige Leistungen in Ötlingen

Über 100 Gymnastinnen aus dem gesamten Verbandsgebiet des Schwäbischen Turnerbundes nahmen an den offenen Gaumeisterschaften der rhythmischen Sportgymnasten in Ötlingen teil.

KIRCHHEIM Insgesamt 200 Übungen mussten durch die zwölf Kampfrichterinnen bewertet werden. Begonnen wurde morgens mit den Duos und Gruppenwettbewerben. Hier belegten Daniela und Stefanie Merkle nach zwei ansprechenden Keulenübungen im Duo der freien Wettkampfklasse (ab 15 Jahre) den zweiten Platz hinter dem siegreichen Duo aus Tübingen.

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Die Gruppe der Jugendwettkampfklasse (zwölf bis -5 Jahre) war als amtierender Württembergischer Meister in diesen Wettkampf gegangen. Die Hoffnungen auf einen Sieg zerstörten sich allerdings schon im ersten Durchgang jäh, nachdem die Wechsel nicht so klappten und auch in der Ausführung Schwächen erkennbar waren. So reichte es am Ende zum zweiten Platz hinter dem TSV Schmiden.

Trainerin Katja Schüch war trotzdem nicht unzufrieden, da der zweite Durchgang wesentlich besser lief und sie noch Potenzial für die kommenden Wettkämpfe ausmachte. Gespannt waren alle auf den ersten Auftritt der Mädchen in der Altersklasse der Sieben- und Achtjährigen. Charlotte Fischer belegte knapp hinter der Siegerin aus Stuttgart den zweiten Platz. Dicht dahinter folgten Diana Kwint und Kyra-Viktoria Pichelbauer (beide Platz drei). Auf Platz sechs und acht folgten Cristina Pienabarca und Jessica Deetz.

Strahlende TrainerinAuch in der Kinderwettklasse der Neun- und Zehnjährigen zeigte sich eine strahlende Trainerin Sibylle Stark. Ihre Mädchen turnten ihre Übungen mit Reifen, Seil und ohne Handgerät mit viel Ausdruck und technisch guter Ausführung. Jacqueline Heber ging nicht überraschend als Gaumeisterin hervor. Knapp dahinter folgte ihre Vereinskollegin Natalija Stancic auf dem zweiten Platz sowie Lydia Stenzel als Vierte. In diesen Wettkampfblock mit eingeflochten waren Alisa Bilali, Carolina Raskina und Alina Koch allesamt Gymnastinnen vom Bundesstützpunkt in Schmiden. Alle drei Mädchen gehören dem Kader der Deutschen Nationalmannschaft an und zeigten Übungen mit allen Handgeräten.

So war denn auch der Turngau-Vorsitzende Joachim Hindenach, der die Siegerehrung zusammen mit der Fachwartin Simone Völker vornahm, beeindruckt von dem hohen Niveau der sportlichen Leistungen.

Im dritten Abschnitt wurde dann der Einzel-Wettbewerb in den Altersstufen SWK (10 12 Jahre), JWK (12 15 Jahre) und FWK (ab 15 Jahre) ausgetragen. In der SWK traten Isabell Völk und Jana Bestenlehner mit ihren Übungen den Vergleich an. Leider reichte es bei beiden nur zum 13. beziehungsweise 14. Platz, worüber beide enttäuscht waren.

Mit größeren Erwartungen war Jana Schik in der JWK gestartet. Trotz schöner und gut geturnter Übungen mit Band, Reifen und Keulen reichte es nur zu einem neunten Platz. Bei objektiver Betrachtung jedoch waren die Kampfrichterinnen bei ihrer Bewertung nicht unbedingt auf ihrer Seite. Bei der starken Konkurrenz, die in dieser Altersklasse vertreten war, hatte dies natürlich entsprechende Auswirkungen.

Trainingsarbeit trägt FrüchteDer Wettkampf vor heimischem Publikum war für die Sportgymnastinnen des TSV Ötlingen dennoch gelungen. Die gezeigten Leistungen lassen für die Zukunft hoffen: Die intensive Arbeit der Trainerinnen macht sich auch im Nachwuchsbereich deutlich bemerkbar und trägt erste Früchte.

sst