Lokalsport

Springen lebt auf

Weitenjagd auf der Neidlinger Edelwangschanze

Unverhofft kommt oft: Nach den Schneefällen der letzten Tage setzte der TV Neidlingen kurzfristig (s)ein beliebtes Schanzenspringen in den Terminplan. Das Starterfeld für die Weitenjagd am Sonntagnachmittag (ab 13 Uhr, Edelwangschanze) steht noch nicht ganz fest.

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Neidlingen. Nach den ergiebigen Schneefällen in den letzten Tagen ist es spruchreif: Auf der Edelwangschanze kommt es wieder zu einem Schanzensprung-Wettbewerb. In Zusammenarbeit mit dem TV Unterlenningen und dem TSV Jesingen gelang es der TVN-Wintersportabteilung, eine Sprung-Spur zu legen, die einen fairen Wettkampf erwarten lässt. Zuschauer können den Fußmarsch zur Schanze praktisch ohne Risiko angehen: „Jetzt müsste es schon andauernd regnen, dass die Veranstaltung noch abgesagt wird“, erklärte TVN-Sprecher Fritz Hitzer gestern.

Erste Anmeldungen aus Reihen des TVN, TVU und TSV Jesingen liegen inzwischen vor, und angesichts der verminderten Gefährdungslage dürfen auch Alpinski auf der Edelwangschanze untergeschnallt werden. Vor-Ort-Anmeldungen am Sonntag sind möglich. Das Springen beinhaltet einen Probesprung, anschließend kommt es zu drei Wertungssprüngen, hinterher greift die Regel zwei aus drei: Lediglich zwei Sprünge fließen in die offiziellen Klassements der diversen Altersklassen ein.

Der Schanzenrekord liegt derzeit bei 39 Metern: Herbert Brack (Donzdorf) machte diesen weiten Satz bereits in den 60er-Jahren. Dass er diesmal fallen wird, bezweifeln Szenenkenner allerdings. Schließlich fehlt‘s dem überwiegenden Gros der beteiligten Springer einfach an der nötigen Ausrüstung. fh/tb