Lokalsport

Stadt gibt SfL-Vereinen mehr Geld

Kirchheim. Der Antrag auf Erhöhung der Sportförderung des Stadtverbandes für Leibesübungen(SfL) stand im Mittelpunkt der jüngsten SfL-Mitgliederversammlung. Seit 2005 ist die Sportförderung auf dem jetzigen Stand in Höhe von rund 80 400 Euro eingefroren. Nebenkostenbeteiligungen für die Sporthallennutzung und andere Gebührenstrukturen haben die öffentlichen Zuwendungen für den Sport seitdem um über 30 000 Euro vermindert. Nach den Vorstellungen der Stadt über eine Neuordnung der Sportförderung sollen die Barzuschüsse auf rund 119 000 Euro angehoben werden. Die Neuordnung sieht eine erhebliche Steigerung des Jugendzuschusses, den Wegfall der Zuschüsse für Erwachsene und eine Änderung der Geschäftsstellenförderung vor.

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Finanzielle Anreize zu Kooperationen sollen mittlere und kleinere Vereine des SfL leistungs- und zukunftsfähiger machen. Laut einer vom SfL bei den Mitgliedsvereinen gestarteten Umfrage ergab allerdings noch wenig Kooperationsbereitschaft.

Erhöhte Kosten für die Wochenendnutzung der Hallen im Rahmen einer neuen Entgeltordnung werden die Vereine weiter belasten. Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker schwor die Versammlung auf die geplante eiserne Disziplin bei den öffentlichen Ausgaben ein. Dabei wies sie darauf hin, dass unter Zugrundelegung einer 14-stündigen Belegung der Hallen für den Sport jährlich rund 550 000 Euro Betriebskosten entstünden, für die Sportplätze fast 300 000 Euro. Diese Kosten seien der Sportförderung anzurechnen.

Neben dem Engagement der Stadt beim Sportvereinszentrum hob sie den Zuschuss für den geplanten Umbau des Tennenplatzes in Nabern in einen Rasenplatz hervor. Beim Dauerthema Hallenbad in Kirchheim hat die Oberbürgermeisterin den Willen zu einer mittelfristigen Lösung mit Dettingen in Aussicht gestellt.hs