Lokalsport

Sticht Owener Publikums-Trumpf?

Während der TSV Weilheim heute Abend in der Landesliga gegen Kellerkind TSV Urach nach Rehabilitation strebt, steht dem TSV Owen am Sonntag mit Tabellennachbar TSV Scharnhausen eine weitere große Herausforderung bevor.

OWEN/WEILHEIM Nach dem knappen Sieg in Holzhausen steht dem TSV Owen bereits der nächste schwere Brocken ins Haus. Der TSV Scharnhausen gibt am Sonntag (17 Uhr) seine Visitenkarte in der Teckhalle ab. Schon vor der Saison war die Mannschaft von Stefan Haigis zu den Top-Titelkandidaten zu zählen. Trotz Verletzungspechs liegt das Team von den Fildern derzeit mit 18:8 Punkten nur knapp hinter der Tabellenspitze.

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Im Hinspiel hatte Owen schon mit 13:22 zurückgelegen, um dann im zweiten Durchgang nach einer furiosen Aufholjagd noch ein Unentschieden zu ergattern ein echter Prüfstein also für die Tecksieben, die nach einer verschlafenen ersten Halbzeit am vergangenen Wochenende heuer von Anfang an Vollgas geben will. Personell ist derweil wieder Entwarnung angesagt. Heiko Hoyler, Benjamin Kazmaier und auch Frank Baisch werden wieder mit von der Partie sein. Ob Scharnhausen mit oder ohne Stefan Haigis aufläuft, dürfte der Mannschaft um TSVO-Kapitän Lars Kirchner egal sein. Will man sich doch vor allem auf das eigene Spiel konzentrieren und in der Abwehr die Kreise des Gästerückraums einengen. Owens Trainer Christoph Winkler hofft noch auf einen anderen Trumpf: Mit dem lautstarken Owener Publikum im Rücken möchte er den TSV Scharnhausen von Beginn an unter Druck setzen und mit schnellem Spiel die entscheidenden Treffer setzen.

Just dieser eine Treffer fehlte dem TSV Weilheim gegen die Scharnhausener vergangenes Wochenende beim 23:24. Im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten TSV Urach will sich die Wühle-Sieben heute Abend (20 Uhr) rehabilitieren, um den Anschluss an die vorderen Plätze nicht zu verlieren. Derzeit sind es vier Punkte auf Rang zwei. Der Verbandsligaabsteiger aus dem Ermstal musste vor der Saison kräftig Federn lassen. Einige Spieler verließen den Verein und auch dadurch steht Urach auf einem Abstiegsrang.

Dies soll dem Willen der Weilheimer auch nach dem Spiel heute Abend so bleiben. Entscheidend dürfte dabei sein, welcher Formation Weilheims Coach Schmauck diesmal sein Vertrauen schenkt. Der Versuch mit Martin Weiss auf der Spielmacherposition anstelle von Marco Schill war sicherlich nicht der Schlüssel zum Erfolg. Wichtig sollte zudem sein, dass Tobias Hägele zu alter Stärke zurückfindet und auch der bis dato mit 64 Toren erfolgreichste Weilheimer Torschütze, Tobias Gieß, wieder eine Trefferserie hinlegt. Bei Urach werden die beiden Torschützen vom Dienst, Lanfermann und Simader, zu beachten sein. Sie zeichnen für fast die Hälfte der Uracher Treffer verantwortlich. Hier kann Weilheim auf Tormann Michael Rehkugler zählen. In der Form der vergangenen Spiele dürfte Weilheims Nummer eins ein Garant für wenige Gegentreffer sein.

br/tp

TSV Owen:

Carrle, Fazakas Baisch, Blumauer, Dunkel, C. Hoyler, H. Hoyler, Kazmaier, Kirchner, Klett, Meißner, Wahl, Winkler.TSV Weilheim:

Rehkugler, Müske Bachofer, Bleher, Schill, Gomringer, Gieß, Hägele, Bächle, Klein, Schorr, Sigel, Binder, Weiss.