Lokalsport

Strietzl Stuck stiehlt vielen die Schau

Langstreckenpokal auf der Nordschleife: Wolf Henzler nur 16.

Nürburgring. Altmeister Hans-Joachim „Strietzl“ Stuck (58) fuhr einen heißen Reifen – und zeigte es manch einem jüngeren Fahrer-Kollegen: Im Audi R8 bretterten er und Frank Biela (Monaco) sowie Marc Basseng (Leutenbach) in der Endabrechnung auf Platz drei. Weniger erfolgreich beim achten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf der berüchtigten Nordschleife des Nürburgrings verlief der Auftritt von Wolf Henzler (Zizishausen) im Porsche 911 GT3 RSR des Manthey-Racing-Teams, zu dem noch Armin Hahne (Monaco) und Jochen Krumbach (Eschweiler) zählten: nur Platz 16. Die zweistellige Platzierung und doppelte Überrundung beim Vier-Stunden-Rennen hakte Henzler, der die Rennpause in der American Le Mans-Serie (ALMS) zum Ring-Start genutzt hatte, als herbe Enttäuschung ab.

Tagessieger wurde die Paarung Chris Mamerow/Dirk Werner (Mamerow Racing/Porsche 997 GT3) vor dem zweiten Manthey-Racing-Trio (Marcel Thiemann, Romain Dumas, Arno Klasen), das mit dem Porsche GT3 RSR zwar rundengleich, aber 55 Sekunden später ins Ziel kam. tb

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