Lokalsport

SV Oberroth letzte Hürde vor VfB-Spiel

In der zweiten Runde des Fußball-Verbandspokals am morgigen Samstag ab 17 Uhr, steht Verbandsligist VfL Kirchheim beim Landesligisten Calcio Leinfelden-Echterdingen vor einer vermeintlich lösbaren Aufgabe. Zur gleichen Zeit erwartet Bezirksligist TSV Jesingen den klassengleichen SV Oberroth.

KIRCHHEIM Dass die Aufgabe allerdings wesentlich leichter wird als zuletzt beim 1:0-Sieg bei Olympia Laupheim, will VfL-Trainer Michael Rentschler nicht sagen. "Die Erwartungshaltung wird auf alle Fälle eine andere sein. Calcio Echterdingen gehört zu den besten Mannschaften in der Landesliga."

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Der VfL ist Favorit beim tieferklassigen Club, keine Frage. Alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung. Nach dem überzeugenden 1:0-Erfolg beim Ligakontrahenten FV Olympia Laupheim darf in der Zukunft vom VfL Kirchheim allerdings einiges erwartet werden. Für das Pokalspiel am morgigen Samstag im Filderstadion ist ein Sieg fest eingeplant.

"Wir nehmen die Sache ernst und werden nicht überheblich sein", sieht Norbert Krumm, der sportliche Leiter, seine Spieler in der Pflicht. In der Mannschaftsaufstellung wird es einige Änderungen geben. Offen bleibt, wer konkret neu ins Team rückt. Mit einem 5:1-Sieg beim Bezirksligisten TSGV Waldstetten kam Calcio Leinfelden-Echterdingen in die zweite Runde. "Das war eine recht ordentliche Leistung von uns", meinte Calcio-Spielleiter Erich Schmeil nach der Begegnung. Im Hinblick auf das Spiel gegen die Teckstädter rechnet er sich relativ wenig Chancen aus: "Wir versuchen, für eine Überraschung zu sorgen, aber klarer Favorit ist der VfL Kirchheim."

Sollten die Blauen aus Kirchheim eine Runde weiterkommen, wartet der Sieger aus der Begegnung zwischen dem Landesligisten TSV Neu-Ulm und dem Oberligisten TSV Crailsheim auf das Team. Bei einer Beteiligung des TSV Crailsheim fände die Begegnung wochentags (am 23. August) in Kirchheim statt, ansonsten am 19. August.

Noch eine Hürde hat der TSV Jesingen im WFV-Pokal vor sich, dann könnte die Regionalliga-Mannschaft des VfB Stuttgart zu Gast in den Lehenäckern sein. Dieses Aufeinandertreffen mit den Wasen-Cracks wäre erst am 30. August um 17.45 Uhr, weil der VfB II in der zweiten Runde erst noch am 23. August beim Landesligisten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zu Gast ist. So weit will Trainer Klaus Müller aber noch nicht denken: "Mit dem SV Oberroth steht uns eine schwere Aufgabe bevor", betont er.

Obwohl der 3:2-Erfolg gegen den GFV Omonia Vaihingen die beste Leistung in der Vorbereitungsphase war, will der Jesinger Coach diesen Sieg nicht überbewerten: "Wir müssen uns in allen Mannschaftsteilen gewaltig steigern, wollen wir in die dritte Runde kommen." Der SV Oberroth ist vor zwei Jahren aus der Landesliga abgestiegen und belegte in der letzten Saison in der Bezirksliga Donau/Iller den dritten Tabellenplatz. Somit kommt's morgen zum Treffen zweier (letztsaisonaler) Bezirksliga-Spitzenteams.

Für die neue Saison ist das Oberrother Ziel, erneut ganz oben in der Tabelle mitzuspielen. In der ersten Runde des WFV-Pokals wurde Landesligist TSuGV Großbettlingen mit 2:0 besiegt. Oberroths Abteilungsleiter Martin Fischer: "Die Spieler sind nun heiß auf das nächste Pokalduell. Sie wissen, um was es geht."

Umgestellte AbwehrKopfzerbrechen bereitet TSV-Trainer Müller noch der Ausfall von Stammspieler Heiko Blocher, der sich im Urlaub befindet. Deshalb muss er in der Abwehr umstellen. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Patrick Maier: Der 23-Jährige ist angeschlagen, kann unter Umständen aber in dem so wichtigen Kick auflaufen.

kdl