Lokalsport

SVN mit Blick nach oben


REIMUND ELBE

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KIRCHHEIM TSVN-Trainer Thomas Eppinger kann mit dem Etikett "Titelfavorit" gut leben. "Warum sollen wir um den heißen Brei herumreden", betont der Übungsleiter, "wir wollen aufsteigen. Wenn es nicht klappt, geht die Welt auch nicht unter." Den sonntäglichen Gegner schätzt Eppinger als "unberechenbar" ein. "Die Jesinger haben in der vergangen Runde die Erwartungen nicht erfüllen können, haben dafür aber in der vorletzten Saison einen starken Eindruck hinterlassen."

Die Notzinger müssen beim Rundenauftakt auf die dauerverletzten Mario Ivicevic, Stefan Eppinger und Michael Penov verzichten. In der vergangenen Runde trennten den Dritten, TSV Notzingen II in der damaligen Staffel B3 und den TSVJ II am Schluss der Saison 20 Punkte. Nun liegt es an den Jesingern, per Sieg die Grundlage dafür zu legen, den Spieß umzudrehen. Ein ganz besonderer Sonntag erwartet den TSV Schlierbach: Durch die große Kreisliga B-Staffelreform ist ein alter Wunsch des TSVS doch noch Wirklichkeit geworden: die Schlierbacher sind zurück in der Teckregion. Die Wege werden damit kürzer außer am ersten Spieltag. Da muss der Liga-Neueinsteiger auf die Schwäbische Alb, wo die SGEH II den Schlierbachern zum Einstand keine Geschenke machen möchte. Immerhin belegte die Bezirksliga-Reserve in der vergangenen Spielzeit (bei damals noch 14 Teams) einen achtbaren achten Platz.

Der Trainer des TSV Owen heißt mit Vornamen immer noch Jürgen, aber mit Nachnamen nicht mehr Kammerer, sondern Nix. "Aus beruflichen Gründen", habe Kammerer aufgehört, wird TSVO-Abteilungsleiter Manfred Traumüller nicht müde zu betonen. Der neue Mann Nix trainierte früher unter anderem den TV Tischardt und den TSV Neckartenzlingen. "Ich baue auf ihn", sagt Traumüller unmissverständlich. Übermorgen beginnt die Runde für den Neunten der vergangenen Saison beim TSV Ohmden. Im Bergwald gibt es nach dem schmerzvollen Abstieg einen Neuanfang. Trainer Isidro Garcia blieb fast der komplette Kader erhalten.

Der SV Nabern hat die Ohmdener in die Kreisliga B-Niederungen begleitet. Ab übermorgen beginnt auf dem Oberen Wasen die Aktion "Wiederaufstieg" personell wurde deshalb so aufgerüstet, wie schon seit Jahren nicht mehr. Spielertrainer Michael König, aber auch der zurückgekehrte Torjäger Markus Prettner sollen zwei der Erfolgsgaranten sein. SVN-Gegner am Sonntag: Der TSV Linsenhofen, Fünfter der vergangenen Saison.