Lokalsport

Teck-Trio setzt auf Frickenhausener Reserve

Daumendrücken für den FC Frickenhausen II: Die Reserve des Verbandsligisten soll den Alleingang des TSV Grafenberg an der Spitze der Fußball-Kreisliga A stoppen – so zumindest der Wunsch bei den TSVG-Verfolgern aus Dettingen, Ohmden und Weilheim.

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Frickenhausen. Nur noch acht Partien liegen vor den Grafenbergern, das Team von Claudio Mastrangelo geht mit einem Vorsprung von fünf Punkten in die Schlussphase der Saison. Klingt komfortabel, ist aber alles andere als eine Garantie, dass die Mannschaft aus dem Kreis Reutlingen am 1. Juni Titel und Direktaufstieg feiern kann. Das Vorzeigetrio aus der Teckregion muss jedenfalls auf eine Schwächephase der Grafenberger setzen und selbst weiter fleißig Punkte sammeln. Der sonntägliche Gegner der Grafenberger, FCF II, gehört freilich nicht zu den Größen der Liga.

Spieler, Zuschauer und Funktionäre der SF Dettingen waren vom 1:1 am vergangenen Sonntag gegen den TB Neckarhausen ergebnistechnisch gesehen nicht sonderlich begeistert – zu verlockend war im Vorfeld die Perspektive auf einen Sprung auf Platz zwei gewesen. So gehen die Dettinger, weiter hinter dem Turnerbund platziert, als Tabellendritter in das Spiel beim TSV Oberboihingen. Die Gastgeber stellen den absoluten Durchschnitt der Liga dar. Sie sind auf Platz acht, haben zudem ein ausgeglichenes Torverhältnis.

Die Oberboihinger Mannschaft ist die unauffälligste in der bisherigen Punktrunde. Mit einem Sieg über die SFD könnte sich der TSVO zwar nicht tabellarisch verbessern, aber den Klassenerhalt so gut wie perfekt machen. Das macht die Aufgabe für die Dettinger nicht angenehmer. Was zusätzlich bedenklich stimmt: Die SFD sind seit vier Spielen sieglos, den letzten „Dreier“ gab es am 24. Februar beim wenig spektakulären 1:0 beim TSV Altdorf.

Der nächste Joker aus der Teckregion im Aufstiegskampf ist Furore-Neuling TSV Ohmden. Über fünf Monte ist es her, dass der TSVO letztmals eine Niederlage in einer Kreisliga-A-Partie einstecken musste. 23 von 27 möglichen Punkten hat das Team des scheidenden Trainers Uwe Schulz seitdem geholt. Träume vom Durchmarsch in die Bezirksliga haben weiter Hochkonjunktur im Bergwald, auch wenn verständlicherweise niemand offiziell dieses Ziel verkünden will. Übermorgen gastieren die Ohmdener beim TV Neidlingen, der sich nach der 1:2-Niederlage beim AC Catania wieder in größerer Abstiegsgefahr befindet.

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei: Der TSV Weilheim, Dritter im Bunde des aufstiegsambitionierten Clubs aus der Kirchheimer Ecke, muss beim TSV Harthausen antreten. Mit einem Sieg auf den Fildern könnten die Weilheimer (aktuell Tabellensechster) am auf Platz vier rangierenden TSVH vorbeiziehen. In diesem Fall hätten die Weilheimer noch gute Karten im Aufstiegskampf, denn nach mehreren „schlagbaren“ Gegnern (unter anderem Schlusslicht TSV Altdorf) rückt am 18. Mai der TSV Grafenberg unter der Limburg an – ein möglicher Showdown. Die Warmlaufphase hierfür beginnt damit sozusagen am Sonntag.

Völlig locker gehen die Fußballer des AC Catania die Partie beim TB Neckarhausen an: Durch den jüngsten Heimsieg über den TV Neidlingen (2:1) ist die gröbste Abstiegsgefahr gebannt. Die würden auch die Oberlenninger gerne bannen – per Heimsieg über den ebenfalls abstiegsbedrohten TSV Notzingen II. Um eine der letzten Chancen in puncto Ligaverbleib kämpft die SpV 05 Nürtingen beim FC Unterensingen. rei