Lokalsport

Teck-Triostapelt tief

Ehrgeizig, aber nicht unter dem gleichen Druck wie bei der Cross-Country-WM, starten die Fumic-Brüder und Stefan Sahm am Samstag bei der Marathon-WM in Norwegen.

EDGAR VELOCI

Anzeige

RENA/KIRCHHEIM Selbige könnte nach der jüngst absolvierten Regio-Tour für die Fumic-Brüder noch etwas zu früh kommen. "Ich kann nicht erwarten, dass ich am Samstag schon wieder richtig fit bin, aber ich hoffe auf ein gutes Ergebnis. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm", sagt Manuel Fumic. Wichtiger ist die Topform bei der Cross-Country-WM Anfang September so lässt sich die sportliche Perspektive vor dem Norwegen-Trip am Samstag nicht nur für ihn zusammenfassen.

Was für Manuel gilt, das gilt auch für Lado Fumic. Wie gut die beiden den Reiz der Regio-Tour verdaut haben, wird sich wohl erst zwischen Rena und Lillehammer zeigen. "Wir müssen versuchen, taktisch klug zu fahren", erklärt Lado Fumic.

Stefan Sahm hat vor einem Jahr bei der Marathon-WM in Bad Goisern Platz sieben belegt. "Das wäre dieses Mal ein zu hoch gestecktes Ziel", meint er lachend wohl wissend, was ihn in Skandinavien erwartet. Die Langdistanz-WM wird mit zahlreichen Cross-Country-Piloten besetzt sein. Allen voran Sahms Giant-Teamkollegen, der Olympia-Dritte von Athen, Bart Brentjens (Niederlande) und Roel Paulissen (Belgien). Und nach wie vor gelten die CC-Profis als Favoriten, wenn sie bei den Marathons starten.

Ein Marathon-Titel, der erst seit 2003 vergeben wird, besitzt (noch) nicht den gleichen Stellenwert wie der in der olympischen Disziplin. "WM ist WM, ich bin motiviert", sagt Sahm, der leicht gehandicapt vom Bundesliga-Rennen in Wetter zurückkehrte: Er hat sich das Pedal ins Schienbein gerammt und den Riss erst einmal nicht besonders ernst genommen. Am Montag musste er aber doch mit vier Stichen genäht werden. Schmerzen hat er keine, aber wie es unter voller Belastung aussieht, bleibt offen.