Lokalsport

Teilerfolg für Marc Mayer

STUTTGART Teilerfolg für den ehemaligen Trainer des Fußball-Kreisligisten TSV Altdorf und Schiedsrichter Marc Mayer: Die gegen ihn als Spieler, Trainer und Schiedsrichter vom Sportgericht Neckar/Fils verhängte Strafe von acht Monaten bis 23. Dezember wegen des Versuchs der Spielmanipulation, ist in der Berufungsverhandlung vor dem Verbandsgericht des WFV um zwei Monate verkürzt worden.

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Mayer soll Anfang April im Anschluss an das A-Juniorenspiel SG Neckartenzlingen/Neckartailfingen gegen TSV Wendlingen, das unter seiner Leitung stand, dem Spieler Jonathan Ghebremariam einen "Deal" vorgeschlagen haben. Da Mayer wusste, dass Ghebremariam die Partie TSV Altdorf (dessen Trainer Mayer damals war) gegen TSV Linsenhofen zwölf Tage später als Unparteiischer leiten würde, bot er ihm für den Fall, dass dieser "gut pfeifen" würde, an, dass er (Mayer) dafür sorgen werde, dass ein in der Jugendpartie des Feldes verwiesener Kamerad Ghebremariams nur kurze Zeit gesperrt würde. Mayer berief sich bei seinem Einspruch gegen das Bezirksurteil, das ihn für acht Monate als Spieler, Trainer und Schiedsrichter sperrte, darauf, dass er die Angaben zu dem Juniorenspiel bereits am selben Nachmittag und damit unabhängig vom Ausgang der zwölf Tage später stattfindenden Partie des TSV Altdorf gemacht habe. Dies sah das Verbandsgericht nun ähnlich und verkürzte die Sperre um zwei Monate allerdings nur als Trainer und Spieler. Pfeifen darf Marc Mayer trotzdem erst nach dem 23. Dezember.

tb