Lokalsport

TG setzt auf abwehrschwache Owener

Kirchheim. Jetzt hat es die TG Kirchheim in der Fußball-Kreisliga B, Staffel 6, also auch erwischt, die Weste musste nach der 1:3-Niederlage in Schlierbach erstmal in die Reinigung. Mit dezimierter Mannschaft – drei Spieler mussten vorzeitig zum Duschen – war auf der Bergreute nichts zu holen. In dieser Woche wurden die Wunden geleckt, übermorgen steht das Heimduell gegen den Tabellenvorletzten TSV Owen an. Gut möglich, dass die abwehrschwachen Herzogstädter für den neuen Tabellenzweiten zum wichtigen Aufbaugegner werden.

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Durch den TG-Fauxpas ist der TSV Weilheim wieder obenauf – den Platz an der Sonne gilt es gegen Kreisliga-A-Absteiger TSV Oberlenningen zu verteidigen. Ein ungleich schwereres Duell als jenes von Rivale TG: Die Formkurve der Lenninger zeigt nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn nach drei Siegen in Folge wieder deutlich nach oben. Zudem hat die Beförderung Claus Eberles zum Trainer wohl einen zusätzlichen Ansporn gegeben. „Das Spiel wird schwierig, doch wir können befreit aufspielen“, sagt Eberle. Weilheims Bezirksligareserve hat bisher nur beim 1:1 in Dettingen II Federn gelassen, und das war zum Start. Trotz des Wissens um die eigene Stärke(n) zollen die Weilheimer dem Gegner aus dem Tabellenmittelfeld Respekt. „Schließlich haben die mit Timo Ringelspacher den derzeitigen Torschützenkönig in ihren Reihen“, so Coach Jürgen Fritsch.

Zu einem Verfolgerduell kommt es im Holzmadener Brühl, wo der SV Nabern aufkreuzt. Bei der Gastgeber-Truppe hapert es in der Abwehr, 20 Gegentore in sieben Spielen sprechen eine eindeutige Sprache. Mit „Gastgeschenken“ aufzuhören ist übermorgen oberstes Gebot, denn sonst entführt der in dieser Saison recht spielstarke SVN womöglich alle drei Punkte. Auch Ötlingens zweiter Anzug scheint in dieser Saison besser zu passen, und so ist ein Dreier auch gegen den TV Neidlingen II möglich.

Soeben schlugen die ambitionierten Schlierbacher die Turngemeinde – nun soll auch gegen Staffelneuling TSV Wernau II auf dem heimischen Kunstrasen gepunktet werden. Auf dem Weg nach oben scheinen auch die SF Dettingen II zu sein, dies gilt es gegen die SGEH II zu beweisen. Keine allzu großen Probleme dürfte der TV Unterlenningen beim Schlusslicht im Reuderner Aspach haben, wenngleich die „Hirsche“ in dieser Saison nicht mehr so sehr die Schießbude wie in der vergangenen Saison sind. kls