Lokalsport

Titelfavorit im Glück

Mit der KSG Gerlingen war ein Meisterschaftsfavorit der Verbandsklasse zu Gast in Kirchheim, am Ende stand eine unglückliche 7:9-Niederlage zu Buche.

KIRCHHEIM Dabei fing alles sehr gut an. Etwas überraschend ging man gegen die Mannschaft mit den besten Doppeln der Liga mit 2:1 in Führung. Nur Rohr/Hohl standen gegen die noch ungeschlagenen Scholl/Beisswanger auf verlorenem Posten. Danach ließ Spitzenspieler Klaus Hummel beim 3:0 gegen Beisswanger nichts anbrennen. Am Nebentisch wurde Schorradt gegen die Nummer eins der Gäste Hermann Hopmann, nach verlorenem ersten Satz, immer sicherer und stand bei einer 2:1- und 10:8-Führung dicht vor einem unerwarteten Erfolg. Doch der Holländer in Gerlinger Diensten konnte das Match noch drehen und gewann das Spiel nach fünf Sätzen.

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Im mittleren Paarkeuz teilte man sich die Punkte. Ein starker Michael Hohl ließ Maletta wenig Chancen und Rohr verlor gegen den unorthodox spielenden Scholl knapp mit 2:3. Nach zwei Niederlagen von Braun (2:3 gegen Wolfangel) und Thalheim (0:3) gegen Bozenhardt wechselte die Führung zur Halbzeit zu den Gästen (4:5). Der starke Klaus Hummel erwischte im Spitzenduell mit seinem sicheren Konterspiel Hopmann wiederholt auf dem falschen Fuß und gewann 3:0. Schorradt und Hohl konnten jedoch beide nicht an die guten Vorstellungen in ihren ersten Einzeln anknüpfen und mussten sich ihren Kontrahenten geschlagen geben.

Doch der Vfl kämpfte sich nochmals heran. Rohr zeigte sich nervenstärker als Maletta und gewann 3:2. Als dann auch noch Thalheim nach Abwehr von drei Matchbällen knapp mit 12:10 im fünften Satz gegen Wolfangel gewann, war der Ausgleich (7:7) geschafft. Parallel am Nebentisch führte Tobias Braun gegen Bozenhardt sogar mit 2:0 und die Kirchheimer standen kurz vor dem achten Punkt, doch der leicht angeschlagene Braun konnte seinen Vorsprung nicht ins Ziel retten und verlor noch mit 2:3. Im Abschlussdoppel waren dann Braun/Hummel gegen das vielleicht stärkste Doppel der Liga Beisswanger/Scholl beim 1:3 ohne reelle Chance.

Nach dieser dritten 7:9-Niederlage steht der VfL mit 6:6 Punkten im Mittelfeld der Liga. Am nächsten Samstag gastiert der starke Sportbund Stuttgart II (6:2 Punkte) unter der Teck. Um das Saisonziel Platz drei nicht aus den Augen zu verlieren, sind zwei Punkte eigentlich Pflicht, aber es wird wohl wieder ein "enges" und knappes Spiel werden.

as

Stenogramm: Hummel/Braun Hopmann/Maletta 3:1, Rohr/Hohl Scholl/Beisswanger 0:3, Schorradt/Thalheim Bozenhardt/Wolfangel 3:1, Hummel Beisswanger 3:0, Schorradt Hopmann 2:3 Hohl Maletta 3:1, Rohr Scholl 2:3, Braun Wolfangel 2:3, Thalheim Bozenhardt 0:3, Hummel Hopmann 3:0, Schorradt Beisswanger 1:3 Hohl Scholl 1:3, Rohr Maletta 3:2, Braun Bozenhardt 2:3, Thalheim Wolfangel 3:2, Hummel/Braun Scholl/Beisswanger 1:3.