Lokalsport

Trainer wird zum Schiri

KIRCHHEIM Ein Weilheimer wirbelt mit dem GSV Dürnau durch die Bezirksliga. Alexander Hübbe liegt mit seinen Mannen sieben Punkte

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REIMUND ELBE

vor dem ersten Verfolger. "Ich will ganz einfach guten und attraktiven Fußball spielen", betont er, "deshalb ist der Tabellenplatz und das Thema Landesliga aktuell zweitrangig."

Haareraufen dagegen beim TSV Notzingen. Das Team von Stefan Haußmann ermöglichte es Schlusslicht ASV Eislingen nicht nur dessen bisher bescheidene Torausbeute glatt zu verdoppeln (von zwei auf vier Treffer), der TSVN verpassten durch das enttäuschende Remis sogar den Sprung auf Platz zwei.

In Jesingen strahlten gestern nur die Gäste. Zells Trainer Axel Maier hatte eine meteorologische Erklärung für die Wende nach der Pause: "Da hatten wir Rückenwind." Allerdings half möglicherweise auch die außerordentliche Mannschaftssitzung am vergangenen Dienstag auf die Sprünge. "Ich habe alle Spieler aufgefordert, sich zum Club zu bekennen oder zu gehen", so Maier die Kopfwäsche wirkte offenbar.

Fünfeinhalb Stunden waren die "Kult"-Wanderer der SGEH, die zu jedem Bezirksliga-Auswärtsspiel ihres Teams marschieren, nach Uhingen unterwegs. Was die Fünf und die anderen SGEH-Fans bei der Niederlage an der Fils sahen, sorgte für Katerstimmung. Besonders unglücklich war nach dem Schlusspfiff Torwart Sven Laderer. "Er hat mit sensationellen Paraden weitere Gegentore verhindert, allerdings auch zwei saublöde Tore kassiert", fühlte Pressewart Jochen Wendlandt mit.

In der Kreisliga A waren die Blicke auf "Onkel" Frieder Linsenmayer gerichtet. Der mittlerweile 49-jährige Verwandte von Holzmadens Abteilungsleiter Frank Linsenmayer hütete, wie Mitte der Woche angekündigt, beim Gastspiel in Oberensingen tatsächlich das Tor. "Kurz vor Schluss hat mein Onkel mit einer Glanzparade das fast sichere 2:3 vereitelt", schwärmte der Abteilungsleiter, "nun steht er auch gegen den TSV Raidwangen im Tor."

Interessante Randnotiz von der spektakulären Partie des TASV Kirchheim beim FCF II. Das ungewöhnliche 6:5 der Teckstädter ist noch bemerkenswerter, weil sich alle TASV-Kicker momentan im Fastenmonat Ramadan befinden. "Auch wenn wir spielen, essen und trinken wir ab etwa sieben Uhr bis zum Abend nichts", verdeutlicht TASV-Trainer Canan Karahan. Kein Hindernis für eine TASV-Energieleistung.

In der Kreisliga B zieht es den einzigen Niederländer der Liga aus beruflichen Gründen nach Liechtenstein. Joost Knapen, Defensivakteur des TSV Ötlingen, bestritt gestern sein letztes Heimspiel. "Er war in den zweieinhalb Jahren ein echter Leistungsträger", lobte TSVÖ-Pressewart Michael Schad.

Spontaneinsatz für Owens Ex-Trainer Jürgen Kammerer beim Spiel des TSVO gegen den TSV Notzingen II. Weil kein Schiedsrichter erschienen war, pfiff Kammerer mit dem Einverständnis der Notzinger die Partie. "Es gab keinerlei Grund für Beanstandungen", so Owens Pressewart Harry Streicher.

rei