Lokalsport

Trauer um Volker Oesterle

Kirchheim. Die Kirchheim Knights trauern um einen ihrer Gründungsgesellschafter und um eine prägende Figur im Kirchheimer Basketball: Wie erst am Dienstag bekannt wurde, ist Volker Oesterle am vergangenen Wochenende plötzlich und völlig unerwartet im Alter von 60 Jahren verstorben. „Wir sind alle geschockt und tieftraurig,“ sagt Knights-Geschäftsführer Siegfried Meissner stellvertretend für die gesamte Vereinsführung. „Noch am Mittwoch voriger Woche haben wir uns alle getroffen und die neue Saison geplant, und jetzt ist plötzlich alles anders.“

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Die Knights verlieren mit Volker Oesterle nicht nur einen ihrer Gesellschafter, sondern auch ihren langjährigen Teammanager. Der 60-Jährige, den auch in aufgeheizter Atmosphäre Besonnenheit und Augenmaß kennzeichneten, galt als der ruhende Pol im Umfeld des Zweitligisten und war bei Vereinskollegen, Trainer und Mannschaft gleichermaßen beliebt und geachtet. Das lag nicht nur am Charakter Volker Oesterles, sondern auch an seinem basketballerischen Fachwissen. Als junger Spieler schaffte er es bis in die württembergische Auswahl, spielte zu Beginn der 70er Jahre an der Seite des ersten Amerikaners im Kirchheimer Trikot und war Teil des Regionalliga-Teams des VfL, das er ab Mitte der 80er Jahre schließlich als Trainer betreute.

Auch nach seiner aktiven Zeit hielt Volker Oesterle dem Basketball in Kirchheim die Treue. Als es 2006 darum ging, den sportlichen Erfolg in Kirchheim in professionellere Strukturen zu fassen, war er einer der ersten Gesellschafter bei der Gründung der Knights GmbH. Die Knights trauern um einen gleichermaßen sanften wie entschlossenen Mitstreiter und um einen guten Freund. tb