Lokalsport

Traurige Bilanz zum Abschluss

Kein Wetterglück hatten die 110 Segelflugpiloten zum Abschluss des 44. Hahnweide- Wettbewerbs. Die Hoffnung auf Besserung am Samstag erfüllte sich nicht. Lediglich drei Wertungstage – einer gar nur in der Standardklasse – waren die ernüchternde Bilanz. Von Donnerstag an mussten wegen Regens und fehlender Thermik alle Segler am Boden bleiben.

Rainer Rauch

Kirchheim. Manch ein Pilot musste beim Blick auf das Endergebnis schmunzeln: In der offenen Klasse und der 18-Meter-Klasse lagen die Engländer vorne. Ob die bei solch einem Wetter im Vorteil seien, war da die Frage. Einzig die Mitglieder der deutschen Mannschaft konnten den schwierigen Bedingungen der letzten Woche etwas abgewinnen, waren es doch die idealen Bedingungen für ein Teamflugtraining als Vorbereitung auf die anstehenden Weltmeisterschaften. Bei den Sprintrennen unter der Woche vorne dabei waren die Teckpiloten. Andreas Belz (FG Dettingen) siegte in der Standardklasse, Michael Eisele (FG Köngen) in der Rennklasse und Eberhard Schott (Wolf Hirth) belegte in der 18-Meter-Klasse Platz zwei.

Mit etwas mehr als 38 000 geflogenen Kilometern blieb man in der Endabrechnung deutlich hinter den Erwartungen zurück. Zum Vergleich: Im vorigen Jahr hatte man in der Wettbewerbswoche noch 130 000 Segelflugkilometer erreicht. Trotz der mäßigen Wetterbilanz sagten die internationalen Gäste ihre Teilnahme 2011 bereits zu – zwei schlechte Jahre in Folge, so die Hoffnung, könne es ja schließlich nicht geben.

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