Lokalsport

TSG mit frischen Referenzen

Die Handball-Frauen der SG Lenningen stehen in der Landesliga vor einer entscheidenden Phase. Gegen den Tabellendritten TSG Schnaitheim darf sich die Nothwang-Sieben keinen Ausrutscher mehr erlauben, will sie im Konzert der Liga-Größen mitmischen.

LENNINGHEN Nur wenn beide Punkte im Täle bleiben, kann der Kontakt zu den Spitzenmannschaften von Ebersbach/Bünzwangen und Kuchen/Gingen von den SG-Frauen gehalten werden. "Wer Erfolg haben will, muss dafür etwas tun", sagt Trainer Markus Nothwang, "unser Spiel verläuft zu wellenartig."

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Vor allem bei der Abwehrarbeit sieht Nothwang einen Steigerungsbedarf: Früher und konsequenter muss zugepackt werden. "Wir müssen den gegnerischen Spielfluss schon im Ansatz zunichte machen." Die Gäste von der Ostalb kommen mit der Empfehlung eines 21:15-Sieges über den TSV Wolfschlugen. Dieser zeichnete sich aber erst in den letzten zehn Minuten ab. Dabei ragte das Torjägerinnen-Duo Sonja Beißwanger (10 Treffer) und Michaela Lamattina (5) hervor. Wenn diese beiden neutralisert werden können, wäre dies der Schlüssel zum Erfolg.

Und bei der SG? Da wünscht sich Nothwang, dass seine Bankspielerinnen mit dem nötigen Einsatz und Kampfgeist auf sich aufmerksam machen. Bisher war es meist so, dass in der entscheidenden Spielphase den Lenningerinnen die Luft ausging. Deshalb erwartet der Trainer, dass seine Spielerinnen auch außerhalb des Trainingsprogramms ihre Hausaufgaben machen. Sandra Kuch wird wegen eines privaten Termins fehlen. Larissa Blocher, zuletzt sehr treffsicher, plagte sich unter der Woche mit einer Erkältung und konnte kaum trainieren. Ansonsten gilt das gleiche wie bei den Männern: Das Tempo des Bartenbach-Spieles mitnehmen (heute, 18 Uhr, Sporthalle lenningen).

döl

SG Lenningen: Hahn, Kiedaisch Baermann, Blocher, Emmenegger, Hörsch, Kazmaier, Schweikert, Sliwka, Timar, Ulmer.