Lokalsport

TSV Ötlingen II weiterhin in der Regionalliga

Das Abstiegsgespenst ist verscheucht: Die Luftpistolenschützen des TSV Ötlingen haben mit ihrer zweiten Mannschaft den Verbleib in der Regionalliga Süd-West durch einen 3:2-Sieg über den SV Altheim-Waldhausen gesichert auch dank des Patzers des Teams aus Rielinghausen.

KIRCHHEIM Beim letzten Wettkampf der Saison entschied sich im Ötlinger Rübholz das Schicksal der Luftpistolen-Schützen des TSVÖ II. Noch vor diesem Wettkampf lagen die Ötlinger mit 2:10 Punkten fast aussichtslos auf dem letzten Tabellenplatz. Nur ein Sieg gegen die starken Altheimer und ein gleichzeitiger Ausrutscher der Rielingshausener Schützen konnten die Rübholzer noch vor dem Abrutsch in die Württembergliga retten.

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Von der ersten Minute an war das Gefecht an Spannung nicht zu überbieten. Nach 20 Schuss führte die Nummer eins des TSVÖ, Jörg Kobarg, noch sicher mit sechs Ringen gegen seinen Rivalen Franz Roth. Dennoch konnte dieser nach zwei sehr guten letzten Serien den Ötlinger abfangen und gewann mit 373:371 Ringen. Rainer Bachmaier, an Position zwei für Ötlingen startend, kämpfte verbissen gegen Martina Haile, musste sich aber mit 369:366 geschlagen geben zwei wichtige Einzelpunkte waren verloren.

Eine beständige Leistung bot Susi Horvat gegen Franz Vogel. Nach 20 Schuss führte sie mit vier Ringen und gab diesen Vorsprung bis zum Ende nicht mehr ab. Sie siegte mit 370:364 Ringen. Den zweiten Ötlinger Einzelpunkt erkämpfte sich Markus Langhammer gegen Andreas Haimayer. Auch wenn er nach der Hälfte der Begegnung mit fünf Ringen zurück lag, konnte er das Blatt durch zwei 94er-Serien noch zu seinen Gunsten wenden und mit dem Endresultat von 366:361 Ringen den Ausgleich für Ötlingen schaffen.

Alles kam nun auf das Ergebnis der Paarung Roland Preissler gegen Sergej Eromin an. Preissler beendete seinen Wettkampf als Erster mit 369 Ringen und wartete gespannt auf das, was dem Altheimer noch gelingen würde. Sechs Ringe lag Eromin vor der letzten Serie in Führung kaum mehr einholbar. Der Altheimer zeigte in der entscheidenden Phase jedoch Schwächen. Vier Sekunden vor Ablauf der 50-minütigen Schießzeit erreichte er mit dem letzten Schuss nur eine Neun. Diese 88er-Serie gegen die 95 Ringe von Preissler im letzten Durchgang reichten nicht zum Sieg.

Glücklich, mit 369:368 Ringen gewonnen zu haben, schoben sich die Ötlinger mit dem Endergebnis von 3:2 auf den rettenden sechsten Tabellenplatz, da Rielingshausen gegen Weil am Rhein mit 2:3 verlor. Alle drei in der Tabelle auf den letzten Plätzen rangierenden Mannschaften weisen den gleichen Punktestand auf. Ötlingen als Sechster und Rielingshausen als Siebter sind sogar in den Einzelpunkten gleich. Da aber der direkte Vergleich dieser zwei Mannschaften für die Platzierung ausschlaggebend ist (Ötlingen gewann gegen Rielingshausen im November mit 3:2), müssen nun die Rielingshausener in die Relegationswettkämpfe und dort um den Verbleib in der Liga kämpfen. Rammelsbach steigt ab, Weil ist Meister vor Altheim-Waldhausen, Ludwigsburg II und dem SV Willmandingen.

Da Weil und Ludwigsburg bereits in der Bundesliga vertreten sind, werden Altheim und Willmandingen sich in der Relegation um einen Platz in der höchsten deutschen Liga bemühen.

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