Lokalsport

TSV Ohmden erster Tabellenführer

KIRCHHEIM Nicht weniger gut gelaunt fuhren die Schlierbacher von ihrem Alb-Trip nach Hause bei der SGEH II gab's zum Einstand einen klaren Auswärtssieg. Nachdenklichkeit in Nabern: Gegen den TSV Linsenhofen missglückte der Rundenauftakt. Titelmitfavorit TSV Notzingen II tat sich am ersten Spieltag beim Remis in Jesingen schwer.
Ohmden Owen 6:0 (1:0): Die Ohmdener setzten ein erstes Ausrufezeichen. Allerdings gab es bis zur Pause noch einige Fragezeichen im Spiel der Gastgeber, denn hätten die Owener zwei glasklare Chancen kurz vor dem Wechsel im Ohmdener Tor untergebracht, ob es dann auch zu einem Schützenfest gekommen wäre? "Zwei Kappentore" (so Owens Abteilungsleiter Manfred Traumüller) leiteten kurz nach der Pause dann den Owener Niedergang ein. "Wir sind erleichtert", kommentierte Ohmdens Pressewart Markus Lenz den weitgehend gelungenen Saisonstart, "die ersten richtigen Prüfsteine kommen jetzt in Ötlingen gegen die TG Kirchheim." Tore: 1:0 (16.) Matthias Ernst, 2:0 (46.) Marc-Ulf Walz, 3:0 (49.) Manfred Heiland, 4:0 (60.) Heiland, 5:0 (65.) Sascha Döbel, 6:0 (80.) Walz. Reserven: 0:3 (kampflos).
SGEH II Schlierbach 0:3 (0:1): "Ein 5:5 wäre gerechter gewesen", konstatierte SGEH-Pressewart Jochen Wendlandt. Das erste Tor der Schlierbacher nach der fußballerischen Rückkehr in die Teckregion war gleich ein Kracher: Per "Sonntagsschuss aus 22 Metern in den Winkel" (Wendlandt) gingen die Gäste kurz vor der Halbzeit in Führung. Tore: 0:1 (38.) Alexander Häring, 0:2 (59.) Markus Attinger, 0:3 (72.) Thorsten Ardelmann.
Jesingen II Notzingen II 2:2 (0:1): Schlüsselszenen in der 52. und 54. Minute: Der TSVN lag zu diesem Zeitpunkt 1:0 vorn, erhielt einen Foulelfmeter zugesprochen, doch Popovic verfehlte mit seinem Schuss das TSVJ-Gehäuse. Nur wenig später tat es ihm Angreifer Kurth gleich, der eine weitere Großchance vergab. Entsprechend erleichtert zeigte sich Jesingens Co-Trainer Steven Kuch: "Der Punkt ist glücklich." Tore: 0:1 (38.) Sascha Kurth, 1:1 (70.) Moritz Zeiger, 1:2 (79.) Matthias Ernst, 2:2 (81.) Timo Spielvogel.
Nabern Linsenhofen 0:1 (0:0): Die Linsenhofener haben sich für die neue Runde kräftig verstärkt das machte sich schon gestern bezahlt. Der frühere Großbettlinger Goalgetter Greco zirkelte den Ball in der Schlussphase über die Mauer zum spielentscheidenden Treffer. "Greco ist wie Roy Makaay", so Naberns Pressewart Jürgen Bischof, "du siehst ihn nicht und dann macht er das entscheidende Tor." Beide Keeper verhinderten weitere Treffer. Tor: 0:1 (85.) Carlos Greco. Reserven: 3:0 (kampflos).

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