Lokalsport

TSV Weilheim desolat

Wenn man nichts Gutes über jemanden sagen kann, so sagt ein Sprichwort, sollte man schweigen. Was die Weilheimer Landesliga-Handballer ihren zahlreichen Fans am Samstagabend bei der 19:23-Niederlage in der Uhinger Haldenberg-Halle boten, müsste demnach unkommentiert bleiben.

UHINGEN Wie Handball sah es über weite Strecken zumindest nicht aus, was die Limburgstädter aufs Parkett legten. Die Weilheimer Fans sind dann auch schon das Einzige, was sich wirklich zu erwähnen lohnt. Bewundernswert, wie der Weilheimer Handballanhang seine Mannschaft über die gesamten 60 Minuten unermüdlich anfeuerte und dies trotz der desolaten Vorstellung der Beichter-Sieben.

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Wenn sich aus dem Spiel beim HT Uhingen-Holzhausen eines als Erkenntnis ableiten lässt, dann nur, dass sich die gesamte Mannschaft im neuen Jahr ordentlich zusammenreißen und endlich das umsetzen muss, was Trainer Beichter in den Trainingseinheiten mühsam versucht hatte, zu vermitteln. Ansonsten wird es nicht mehr lange dauern, bis die Mannschaft um Kapitän Andreas Bleher den letzten Kredit bei den Fans verspielt hat und ihre Partien künftig vor leeren Rängen austragen muss.

Abschied von der SpitzeMit dieser 19:23-Niederlage verlor der TSV Weilheim nicht nur den Kontakt zur Spitzengruppe, sondern zehn Minuten vor dem Ende auch noch Youngster Björn Bachofer, der mit einer Gesichtsverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

ab

TSV Weilheim:

Rehkugler, Müske Bleher (1), Schill, Weiss (6/2), Bächle (2), Bachofer (2), Sigel (4), Würth, Holl, Mauch (2), Klein, Auweter (2).