Lokalsport

TSVÖ will dranbleiben

Drei Nachholspiele in der Kreisliga B, Staffel 6

Für den TSV Ötlingen bietet sich am Nachholspieltag der Fußball-Kreisliga B6 übermorgen die große Chance, bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten VfL Kirchheim II und bis auf zwei Zähler an Primus TSV Jesingen II heranzukommen.

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Kirchheim. Nach dem Pflichtsieg zum Einstand des neuen Trainers Dirk Heinemann müssen die Rübholz-Kicker gegen den TV Neidlingen II mit einem Dreier nachlegen, wollen sie die Tabellenspitze nicht aus den Augen verlieren. Doch Spielleiter Mathias Schlanderer warnt:„Neidlingen ist ein unangenehmer Gegner, wir müssen aufpassen.“ Zu verschmerzen hat der TSVÖ die beruflich bedingten Ausfälle von Torjäger Timo Meißner und Abwehrrecke Bernd Zuschneid. ­Schlanderer: „Wollen wir die Relegation erreichen, ist jedes der verbleibenden 13 Spiele ein Endspiel für uns.“

Beim TVN hat die erste Garde, die sich bekanntermaßen in der Kreisliga A im Abstiegsstrudel befindet, Priorität, wie auch Goalgetter und Spielertrainer Jochen Hepperle bestätigt. „Die zweite Mannschaft muss in dieser schwierigen Zeit des Umbruchs verständlicherweise etwas hintenanstehen. Dadurch kann sie derzeit nicht nach oben schielen, denn dafür ist der Kader einfach zu dünn.“

Derweil haben die SF Dettingen II immer noch große Ambitionen. Um nochmal an die Spitze zu kommen, bedarf es übermorgen allerdings eines Dreiers beim Prestigederby gegen den SV Nabern. Das sieht SFD-Coach Heiko Blumauer genauso. „Auch wenn Nabern eine harte Nuss wird, der Kunstrasen ist auch unser Vorteil. Aber Meisterschaft und Aufstieg kämen für meine Jungs wohl noch etwas zu früh.“ Die Naberner ihrerseits erfuhren vergangenen Sonntag gegen den TSV Weilheim II, wie ungerecht Fußball sein kann. Allein sechs Mal half den Weilheimern das Gestänge, wohingegen die Limburgstädter aus dem Nichts zwei Tore produzierten und damit 2:1 gewannen. Deswegen legte SVN-Coach Karl-Heinz Toparkus das Hauptaugenmerk diese Woche darauf, seine Jungs wieder moralisch aufzubauen. „Wir müssen das Glück weiter erzwingen, irgendwann kehrt es auch zu uns zurück“, sagt Abteilungsleiter Rainer Kneile. „Wir wussten außerdem schon vor der Saison, dass es eine schwierige werden würde bei dem kleinen Kader, doch die Jugendarbeit läuft, Geld ist allerdings keines da.“

SGEH II wartet seit Ende September auf einen Sieg

Nach dem Husarenstreich beim SV Nabern fährt der TSV Weilheim II übermorgen mit breiter Brust zur SGEH II. Selbige hat jedoch auch Punktesammeln im Sinn – der letzte Sieg datiert vom 30. September beim 4:1 über Schlierbach. Seither gab es für die Bezirksligareserve nur Unentschieden, womit die Gäste von der Limburg wohl durchaus leben könnten. kls