Lokalsport

TSVW: Selbstbewusst in das Kellerduell

SG-Handballer vor drittem Heimspiel in Serie

Aller guten Dinge sind drei: Nach zwei Heimpleiten in Serie will Handball-Landesligist SG Lenningen heute gegen den HC Lustenau vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zurück. Der TSV Weilheim peilt nach dem ersten Sieg seit Oktober vergangenen Jahres vor zwei Wochen ein weiteres Erfolgserlebnis bei Schlusslicht TG Biberach an.

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Lenningen/Weilheim. Nach zwei verlorenen Heimspielen ist die SG Lenningen gefordert. Dass gegen die Topteams aus Grabenstetten und Owen Punkte nicht unbedingt eingeplant waren, versteht sich von selbst. Aber heute sind die Mannen von Trainer Holger Kiedaisch in der Pflicht. Gast ist der österreichische HC Lustenau. Die Vorarlberger stehen auf Platz neun (14:20 Punkte), gehören auch noch zu den Mannschaften, die um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Der bisherige Saisonverlauf des Handballclubs gestaltete sich recht wechselhaft. Die letzten fünf Spiele wurden mit einer negativen Punktebilanz (3:7) abgeschlossen. Dass der HC zu den lediglich drei Mannschaften gehört, die Spitzenreiter Owen in dieser Saison besiegt haben, sollte auf Lenninger Seite jedoch aufhorchen lassen.

Für die SG ist das Vorrundenspiel noch in angenehmer Erinnerung. Beim 35:32-Sieg am 16. November passte einfach alles. Konsequente Chancenverwertung, kompakte Deckung und das alles über die komplette Spielzeit von 60 Minuten. Daran erinnerte Kiedaisch beim Spielbriefing gestern Abend. Er sprach auch nochmals die Torgefährlichkeit des HC-Quartetts Klaus Hanspeter, Christian Heilinger, Kevin Jenni und David Köb an. „Wir dürfen Lustenau nicht ins Rollen kommen lassen. Vor allem müssen wir Tempogegenstöße vermeiden. Es ist wichtig, heute gegen einen Mitkonkurrenten in Sachen Klassenerhalt zu gewinnen“, betont der SG-Trainer. Die SG wird möglicherweise in der gleichen Aufstellung wie gegen Owen antreten. Spielbeginn ist heute um 20 Uhr in der Sporthalle Lenningen.

Vorletzter gegen Letzter heißt es derweil heute um 20 Uhr im Oberschwäbischen: Der TSV Weilheim gastiert bei der TG Biberach zum Kellerduell. Wie die Limburgstädter spielt auch die TG Biberach eine bislang enttäuschende Saison. Da der TSVW am vergangenen Spieltag erstmals seit Oktober 2008 wieder einen Sieg verbuchen konnte, sind die Biberacher mit nunmehr drei Punkten Rückstand auf die Weilheimer Tabellenletzter – zum entscheidenden Endspiel um die rote Laterne wird es also nicht kommen. Die Biberacher sind die einzige Mannschaft ohne Punktgewinn im Jahr 2009. Dies soll nach dem Willen der Weilheimer auch nach dem Spiel noch so sein, denn das Selbstbewusstsein unter der Limburg ist nach dem Sieg gegen den TSV Neuhausen II gestiegen. Wenn es gelingt, diese Leistung zu bestätigen, kann der TSV mit einem Sieg die Heimreise antreten.

Die Weilheimer haben ohnehin noch eine Rechnung mit den Biberachern offen: Im Hinspiel in der Wühlehalle setzte es eine 30:38-Schlappe; damals wirkte auch der jetzige Weilheim-Coach Volker Allgaier noch mit. Diese Scharte will man heute Abend auswetzen. Vor allem die TG-Achse Hermann/Vukadinovic bereitete den Weilheimern große Probleme, zudem sind die Biberacher stark bei Tempogegenstößen.

Die Zuschauer in Biberach dürfte also eine spannende und kampfgeprägte Partie erwarten, zu der das Team übrigens mit einem Bus reist. Abfahrt ist heute um 17 Uhr. Anmeldungen bei TSVW-Vorstand Karl-Heinz Klingmann unter der Telefonnummer 0 70 23/28 91. döl/pa

SG Lenningen: Attinger, S. Lamparter – Austen, Bächle, Braunwarth, Haid, Kazmaier, Kirschmann, J. Lamparter, Leitner, Renz, Ringelspacher, Wald, Wiesinger

TSV Weilheim: Rehkugler, Porstner – Auweter, Sigel, Bachofer, Mauch, Seyferle, Zettl, Bächle, Schill, Planitz, Schorr