Lokalsport

TTC Frickenhausen/Würzburg trifft im DM-Halbfinale auf die TTF Ochsenhausen

TTC Frickenhausen/Würzburg trifft im DM-Halbfinale auf die TTF Ochsenhausen

Das Ziel ist die vierte Final-Teilnahme in Folge: Im heutigen Vorschlussrunden-Hinspiel im Rahmen der deutschen Meisterschaft bei den TTF Ochsenhausen in Biberach (19.30 Uhr, Paul-Heckmann-Kreissporthalle) will sich Tischtennis-Bundesligist TTC Frickenhausen/Würzburg eine gute Ausgangslage für die entscheidende Partie am 22. Mai vor heimischem Publikum sichern.

Anzeige

Frickenhausen. Nach vierwöchiger Pause aufgrund der Tischtennis-WM nähert sich die Saison dem Höhepunkt. In den nächsten Wochen fallen sowohl in der Deutschen Tischtennis-Liga (DTTL) als auch in der Champions League die Entscheidungen. Beide Male vertreten ist Ochsenhausen, und wie stark die Mannschaft derzeit in Form gekommen ist, bewies die Champions League: Dort glückte den Mannen um Boll-Bezwinger Chuang Chih Yu ein 3:2-Sieg gegen Borussia Düsseldorf im ersten Finale. „In der Form, in der sich Ochsenhausen gerade befindet, sind wir krasser Außenseiter. Doch ich hoffe auf ein kleines Wunder“, sagt TTC-Manager Christoph Reuhl, der zum Saisonende aufhört.

Dass es für das Tälesteam schwer werden wird, wissen alle. Die TTF Ochsenhausen, mit durchwachsenen Leistungen in die DTTL-Saison gestartet, mussten sich in der Rückrunde nur Borussia Düsseldorf geschlagen geben. Gegen Frickenhausen/Würzburg gab es am Ostersamstag einen 3:1-Erfolg. Anders der Bundesliga-Weg des TTC. Aufgrund von andauernden Verletzungsproblemen, wie jenem von Spitzenspieler Tan Rui Wu (schmerzhafte Ellbogenverletzung), war das Tälesteam in der Rückserie nur gegen Jülich, Gönnern und Grenzau erfolgreich. Jetzt dürfte insbesondere Tan Rui Wus Form mit ausschlaggebend für das Weiterkommen seiner Truppe sein.

Für die TTF spielen Chuang Chih Yuan, der Rumäne Adrian Crisan, der eine 7:1-Rückrundenbilanz hat (nur Bastian Steger besiegte ihn), der schwedische Nationalspieler Pär Gerell und der junge Portugiese Tiago Apolonia. Aber auch das Tälesteam scheint gut gewappnet. Youngster Kenta Matsudaira präsentierte sich bei der WM in bestechender Form und musste sich nur dem Zweiten der Weltrangliste, Ma Lin (China), geschlagen geben. Die Nationalspieler Bastian Steger und Patrick Baum sind „heiß“ und möchten unbedingt ins Finale, Spitzenspieler Tan Rui Wu sowieso.

„Als Außenseiter werden wir alles geben und versuchen, ein knappes Ergebnis zu erzielen“, sagt Trainer Jian Xin Qiu. ds