Lokalsport

TTC leistet sich keinen Ausrutscher mehr

6:2-Erfolg gegen Gönnern bringt Frickenhausen an die Spitze der Tischtennis-Bundesliga

Der TTC Frickenhausen hat seine Pflicht in der Tischtennis-Bundesliga erfüllt. Beim Auswärtsspiel am Ostersamstag in Gönnern gab es einen klaren 6:2-Erfolg. Mit diesem Sieg steht das Team von Trainer Qiu zwei Spiele vor Saisonende an der Tabellenspitze.

mike renners

Dillenburg. Bereits nach den Doppeln lag der deutsche Meister in Führung. Ma Wenge und Patrick Baum ließen ihren Gegnern Drinkhall und Mengel keine Chance. Bojan Tokic und Fabian Akerström konnten darüber hinaus ihren zweiten Sieg als Duo in der Bundesliga feiern. Die „Notkombination“ konnte sich gegen das reine Abwehrdoppel Wang Xi und Ruwen Filus durchsetzen.

Vor 750 Zuschauern in Dillenburg war es dann der Chinese Wang Xi, der die einzigen beiden Punkte für Gönnern holte. Damit schraubte er seine Bilanz in der Bundesliga weiter nach oben, und ist nun hinter Adrian Crisan vom TTF Ochsenhausen an zweiter Stelle. Weder Ma Wenge noch Bojan Tokic konnten auch nur einen Satz gegen ihn gewinnen. Seine Mitstreiter allerdings erwiesen sich als wenig konkurrenzfähig gegen Frickenhausen. So verlor Drinkhall im oberen Paarkreuz beide Partien. Im unteren Paarkreuz gab es für Gönnern ebenfalls nichts zu gewinnen. Patrick Baum gewann gegen Ruwen Filus, wie auch Fabian Akerström gegen Steffen Mengel. Akerström gab keinen Satz ab und gewann nun schon zum dritten Mal in Folge in der Deutschen Tischtennis Liga. Er wird in der nächsten Saison bei der TSG Steinheim in der Zweiten Bundesliga aufschlagen.

Für den TTC Frickenhausen stehen nun noch zwei entscheidende Spiele auf dem Programm. Am 13. April (14 Uhr, Sporthalle auf dem Berg) kommt es zum Knaller gegen Ochsenhausen. Dieses Spiel wird voraussichtlich darüber entscheiden, wer in den Play-offs die bessere Ausgangsposition für das Halbfinale erreichen kann.

Eine Woche später kommt es dann zum Spitzenspiel bei Borussia Düsseldorf in der Hagener Stadthalle. Hier könnte es dann um den ersten Platz nach dem Ende der regulären Saison gehen. Aber wie man im Hinspiel in der Stuttgarter Porsche-Arena gesehen hat, bräuchte der TTC gegen den Favoriten aus dem Rheinland ein kleines Wunder, um zu gewinnen.

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