Lokalsport

Überangebot an Optionen: Es riecht nach Härtefällen

KIRCHHEIM Es sieht nach Härtefällen aus beim VfL Kirchheim vor dem heutigen Verbandsliga-Heimspiel gegen TuS Metzingen (Beginn um 15.30 Uhr), denn Spielertrainer Michael Rentschler hat die Qual der Wahl in punkto Mannschaftsaufstellung.

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Einzige große Wermutstropfen sind momentan die bekannten, längerfristigen Ausfälle der Torhüter Patrick Gühring und Fabian Goretzki bei den Feldspielern indes sieht die Situation ganz anders aus: Da gibt's ein Überangebot an Optionen. Selbst das wiedergenesene Abwehr-Ass Stefan Ziegler hat aktuell keine Stammplatzgarantie. Spielertrainer Michael Rentschler ist in der Innenverteidigung, Zieglers Lieblingsaktionsbereich, als Ruhepol und Defensiv-Organisator nicht wegzudenken - so müsste der andere Innenverteidiger Christopher Eisenhardt (der allerdings auch auf den defensiven Außenpositionen agieren könnte) weichen.

Die Entscheidung, wer von den beiden den Vorzug erhält oder ob möglicherweise sogar beide Akteure von Beginn an auflaufen werden, ließ Rentschler zuletzt offen. Auch im Mittelfeld herrscht beim VfL ein personelles Überangebot an verletzungsfreien, verbandsligatauglichen Kickern.

Von einer Favoritenrolle will Rentschler trotzdem nichts wissen. "Klar, wir wollen siegen und uns auch punktemäßig von der Abstiegszone entfernen. Aber wir vergessen dabei nicht, mit welch' ambitionierten Gegnern wir es zu tun bekommen", sagte er.

rei

VfL: Rechner - Fuchs, Ziegler (Eisenhardt), Rentschler, Siopidis - Isci, Grimm, Raspe, Polat - Morisco, Singh.