Lokalsport

Unbekannte Größe TV Flein

Die Erfolgsserie soll nicht reißen: Im Heimspiel gegen den TV Flein haben die Lenninger Landesliga-Handballerinnen beide Punkte fest eingeplant.

rudi dölfel

Lenningen. „Klein aber fein“ – so könnte man derzeit den Zustand bei den Lenninger Handball-Frauen beschreiben. Mit ihrem Minikader holten sie bis jetzt nahezu das Optimale heraus – 8:2 Punkte. Im heutigen Spiel gegen den Tabellenneunten TV Flein (4:6 Punkte) sind wieder Miriam Emmenegger und Susi Kazmaier an Bord. Ein dickes Fragezeichen hängt hingegen hinter Sarah Timar: Sie verletzte sich im Pokalspiel gegen Esslingen und hat eine starke Prellung im Mittelfußbereich.

So sieht sich Trainer Uli von Petersenn gezwungen, Anleihen aus der zweiten Mannschaft zu nehmen. Die ist spielfrei, sodass Franzi Schmack, Antje Schlenk und Carolin Reichle mehr als nur eine Option sind. Ohne Petersenn fand am Donnerstagabend das Abschlusstraining statt. Er musste sich in der Orthopädischen Fachklinik Markgröningen einer Knieoperation unterziehen. Bevor er einrückte, meinte er allerdings vielsagend: „Ich will am Samstagabend auf jeden Fall dabei sein – und wenn ich auf Krücken in die Halle humpeln muss.“ Der Mann hat Humor.

An seinem Erfolgsrezept, zuerst die Abwehr stark zu machen, wird gegen Flein nicht gerüttelt. Von Petersenns Heilungsprozess können die SG-Frauen ganz einfach beschleunigen: indem sie zwei Punkte einfahren. Wie schwer es werden wird? Die Unterländerinnen sollten nicht unterschätzt werden. Gegen die Spitzenmannschaften von Öhringen, Neuffen, und Oßweil verloren sie jeweils nur knapp.

Ansonsten betreten die Lenninger innen im Spiel gegen den TV Flein absolutes Neuland: Beide Mannschaften haben noch nie gegeneinander gespielt (heute, 18 Uhr, Sporthalle Lenningen).

SG Lenningen: Hahn, Reichle; Baermann, Blocher, Emmenegger, Rau, Röhm, C. Reichle, Schlenk, Schmack, Schweikert, Timar (?), Ulmer

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