Lokalsport

Verschärfter Abstieg macht SG-Frauen Druck

Lenningen. Die Landesliga-Handballerinnen der SG Lenningen schweben wegen ihrer bislang äußerst schlechten Rückrundenbilanz in akuter Abstiegsgefahr. Ähnlich wie am Dach der Lenninger Sporthalle gleicht die Situation bei den SG-Frauen einer Großbaustelle.

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Die vier Frauen-Landesligen werden zukünftig in drei Ligen zusammengefasst, was einen verschärften Abstieg bedeutet. Drei Mannschaften müssen runter, die Vierte geht in die Relegation – keine guten Aussichten für die SG, die mit 15:17 Punkten auf dem drittletzten Platz liegt und heute um 18 Uhr die HSG Cannstatt empfängt, die mit 16:16 Punkten vor der SG rangiert. Darüber hinaus müssen die Lenningerinnen im letzten Spiel (auswärts beim Tabellenführer Altbach) ebenfalls punkten und darauf hoffen, dass die Konkurrenz für die SG spielt. So oder so muss die Mannschaft um Sarah Timar an ihr Leistungslimit gehen.

Allerdings hatte die Sieben von Trainer Uli von Petersenn diesbezüglich im bisherigen Saisonverlauf so ihre Probleme. Selten gelang es, ein konstant gutes Spiel über sechzig Minuten abzuliefern. „Jetzt gibt es kein Wenn und Aber mehr“, lässt Petersenn verlauten, „wir haben gut trainiert und ich hoffe, die Mannschaft kann mit dem Druck umgehen.“ Lisa Dieterich, die im Abiturstress ist, wird nicht spielen können. döl

SG Lenningen: Hahn, L. Reichle – Baermann, Blocher, Emmenegger, Kazmaier, Rau, C. Reichle, Schlenk, Schweikert, Ulmer, Timar