Lokalsport

Verunsicherte SFD hoffen auf Befreiungsschlag

Die Liga-Sorgenkinder Teckregion sind sicherlich die SF Dettingen, der TSV Holzmaden und der AC Catania Kirchheim. Alle drei Vereine stehen unter den letzten fünf Mannschaften in der Tabelle.

KIRCHHEIM Selbst der Trainerwechsel bei den SF Dettingen hat noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Mit nur sechs Punkten aus neun Spielen stehen die Dettinger auf dem vorletzten Tabellenplatz.

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Am Sonntag sind die Schützlinge von Peter Kuch zu Gast beim TV Bempflingen, der nur einen Zähler mehr auf seinem Konto hat. "Die Mannschaft ist völlig verunsichert", sieht Kuch einen Grund für die wenigen Erfolgserlebnisse. Mit Einzelgesprächen unter der Woche versucht der Dettinger Coach, den Druck von der Mannschaft zu nehmen. "Wir müssen versuchen, befreit aufzuspielen", sieht Kuch den Schlüssel zum Erfolg. Verzichten müssen die SF Dettingen bis zur Winterpause auf Torjäger Christian Renz, der einen feinen Riss im Knochen hat, der erst nach dem vierten Arztbesuch festgestellt wurde. Mit Janosch Schenk fehlt ein weiterer Stürmer, der zurzeit in Freiburg sein Studium absolviert.

Völlig deprimiert ist Weilheims Trainer Jürgen Fritsch im Hinblick auf das anstehende Spiel beim AC Catania Kirchheim. Von 14 Spielern des letzten Aufgebots stehen dem Weilheimer Coach nur noch sieben Spieler zur Verfügung. "Ich bin froh, wenn wir überhaupt eine Mannschaft zusammen bringen." Am meisten schmerzt der Ausfall von Torjäger Bejtula Halimi, der sich völlig überraschend am Mittwoch einer Herzoperation unterziehen musste. "Das ist ein ganz schwerer Schlag", ist Fritsch immer noch geschockt. Nach drei Siegen in Folge ist es für den TSV Weilheim unter diesen Umständen nicht einfach, zur Tagesordnung überzugehen. "Mit einem Punktgewinn wäre ich völlig zufrieden", so Fritsch zurückhaltend.

Dieser eine Zähler wäre Trainer Helmut Hartmann vom AC Catania allerdings zu wenig: "Unser Ziel müssen drei Punkte sein." In den letzten sechs Spielen gab es für die "Azzurri" nur einen Sieg (2:1 gegen den TSV Linsenhofen).

Nach dem 6:1-Erfolg gegen den TSV Oberensingen hat der TSV Holzmaden den ersten Schritt aus dem Tabellenkeller gemacht. Abteilungsleiter Frank Linsenmayer ist es trotz der Tabellensituation nicht bange: "Mit unserem komplettern Kader sind wir stark genug, um den Klassenerhalt zu erreichen." Beim TSV Altdorf soll der Aufwärtstrend fortgesetzt werden.

Auch nach zehn Spieltagen bleibt Tabellenführer TSV Oberlenningen die einzig ungeschlagene Mannschaft der Liga. Nach der Niederlage des Tabellenzweiten TV Neidlingen (0:4 beim FC Frickenhausen II) hat die Mannschaft von Spielertrainer Antonio Portale bei einem Spiel weniger drei Punkte Vorsprung. Auch die Hürde beim TSV Oberensingen dürfte für den Spitzenreiter kein Problem darstellen.

Vor einer erneut schweren Aufgabe steht der TV Neidlingen im Heimspiel gegen den TSV Oberboihingen. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wie die Gastgeber die zweite Niederlage seit dem 4. September (0:2 gegen den AC Catania Kirchheim) verdaut haben. Der Tabellendritte VfB Neuffen will nach der 1:3-Niederlage beim TSV Oberlenningen im Lokalderby gegen den 1. FC Frickenhausen II mit einem Heimsieg den Anschluss an den Tabellenführer nicht verlieren. Seit dem 3:0-Erfolg beim TB Neckarhausen Anfang September hat Schlusslicht TSV Linsenhofen keinen Punkt mehr geholt. Im Heimspiel gegen den TSV Raidwangen soll diese Negativserie beendet werden.

kdl