Lokalsport

VfL demütigt Hexenbanner

Oliver Latzel kehrt beim 35:20 nach fünf Monaten ins Tor zurück

Deutlicher Sieg für die Bezirksligahandballer des VfL Kirchheim: Beim 35:20 (15:8)-Sieg ließ die Wagner-Sieben dem TSV Wolfschlugen II keinerlei Chance. Dabei hatte der VfL noch kurzfristig auf Manuel Weber und Torhüter David Pisch verzichten müssen.

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Kirchheim. Der VfL kam wie gewohnt gut aus den Startlöchern. Bereits nach sieben Zeigerumdrehungen stand es 5:0. Simon Latzel, Marc Pradler und Timo Schafhitzel waren die Torschützen und der Gäste-Trainer zückte bereits den „Grünen Karton“ zur Auszeit. Fortan durften sich auch die „Hexenbanner“ am Torewerfen beteiligen. Bis zum 8:4 konnte der TSV Wolfschlugen II das Ergebnis noch im Rahmen halten. Der VfL drückte jetzt wieder etwas aufs Tempo. Fabian Richter und Matthias Mikolaj sorgten zusammen mit je drei Treffern für das 14:6. Julian Mikolaj setzte noch das 15:6 drauf. Es waren zahlreiche einfache Tore über Tempogegenstöße, die der VfL aus einer guten Abwehr einleitete. Den „Hexenbannern“ gelangen bis zur Halbzeit noch zwei Treffer zum 15:8.

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich nichts an der doch einseitigen Begegnung. Der VfL stand weiterhin stabil in der Abwehr, gesichert von einem glänzend aufgelegten Uwe Hamann im VfL-Gehäuse, der zahlreiche Würfe entschärfte. So zogen die „Blauen“ weiter davon. Beim 22:12 durch Timo Schafhitzel war der Vorsprung erstmals auf zehn Treffer angewachsen und die Partie längst zugunsten der Teckstädter entschieden. Nun wechselte Ralf Wagner die Torhüter. Unter dem Beifall des Publikums kam für Uwe Hamann jetzt Oli Latzel ins VfL-Gehäuse, der nach knapp fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte.

Der VfL zog weiter sein Spiel durch, und der Vorsprung wuchs weiter an (29:16, 50.). Waren die Gäste mal erfolgreich, fanden sie den Weg meist über den Kreisläufer, der sich das eine oder andere Mal Lücken in der VfL-Abwehr verschaffte. Auch in den Schlussminuten war der VfL nicht gewillt, nachzulassen. Marcel Metzger, Ralf Schulenburg und Matze Mikolaj steuerten die Treffer zum 34:20 bei, ehe Fabian Richter den Schlusspunkt zum 35:20 setzte. Mit 21 Punkten nun auf Tabellenplatz vier liegend, hat der VfL den zur Aufstiegsrelegation berechtigenden zweiten Rang weiter im Blick: Sechs Spieltage vor Saisonende trennen die Kirchheimer vom HC Wernau (23) nur zwei Zähler. Am kommenden Samstag geht‘s zum Sechsten, dem TSV Denkendorf. mp

VfL Kirchheim: Hamann, O. Latzel – Richter (6), S. Latzel (5), Metzger (3), Schulenburg (3), Müller, Pisch, M. Mikolaj (8/3), Schafhitzel (3), J. Mikolaj (2), Pradler (5)