Lokalsport

VfL entscheidet Nervenschlacht für sich

25:21 beschert Kirchheimer Bezirksligahandballern den zweiten Saisonsieg

Handball-Bezirksligist VfL Kirchheim hat durch einen 25:21 (9:9)-Heimerfolg gegen den TSV Denkendorf den zweiten Saisonsieg geholt. Die Teckstädter behielten in einem kampfbetontem Spiel die Nerven und so auch die beiden Punkte.

Kirchheim. Beide Mannschaften starteten mit starken Abwehrreihen in die Partie, die in der ersten Halbzeit ausgeglichen verlief. Keines der Teams schaffte es, zwei Tore vorzulegen, wobei bis auf das 1:0 und das 2:1 der VfL dem TSVD immer hinterher lief. Die vor dem Spiel von Trainer Ralf Wagner geforderte Aggressivität zeigten die Kirchheimer vor allem in der Abwehr, die eine solide Leistung bot. Nach 22 Minuten stand es gerade mal 5:5.

Beim VfL waren es Roman Keller, Timo Schafhitzel und Simon Latzel, die bis dato für Tore sorgten. Der Denkendorfer Dreh- und Angelpunkt war Tobias Gieß, mit dem der VfL seine liebe Mühe hatte. Den ersten torarmen 30 Minuten drückten weiterhin beide Defensiverbände ihren Stempel auf. Beim Stand von 9:9 ertönte die Halbzeitsirene.

Die zweite Hälfte startete der VfL mit einem herrlichen Kempa-Tor von Manuel Weber nach Zuspiel von Simon Latzel. Dann schlugen allerdings dreimal in Serie die Gäste zu und der VfL sah sich erstmals mit zwei Toren in Rückstand (10:12). Dies schien dann auch der Startschuss für die „Blauen“ zu sein. Eine doppelte Unterzahl des TSV Denkendorf nutzte der VfL wiederum durch Keller, Latzel und Schafhitzel, um aus dem 10:12 ein 14:12 zu machen. Dies konterten die Gäste jedoch postwendend, glichen wieder zum 14:14 aus. Jetzt waren wieder die Teckstädter mit zwei Toren durch Tim Hybl und Simon Latzel an der Reihe. Nochmals war es Simon Latzel, der den erstmaligen Drei-Tore-Vorsprung zum 18:15 herstellte.

Wenige Minuten später, beim Stand von 18:17, sah Denkendorfs wichtigster und gefährlichster Spieler Tobias Gieß die dritte Zeitstrafe und somit die Rote Karte. Dies wusste der VfL eiskalt zu nutzen und zog auf 23:18 (56.) davon – doch die Teckstädter schienen etwas zu früh abgeschaltet zu haben. Zwei Minuten vor Spiel-ende waren es nur noch zwei Treffer (23:21), die die beiden Teams trennten. Der TSVD stellte jetzt auf komplette Manndeckung um, um wenigstens noch einen Punkt zu retten. Aber der VfL ließ sich dadurch, jetzt auch noch in Unterzahl agierend, nicht beeindrucken. Timo Schafhitzel und Simon Latzel stellten schließlich den Endstand von 25:21 her. mp

VfL Kirchheim: Hamann – D. Pisch, Pradler, Latzel (7), Keller (7/3), Müller, Banzhaf (1), Hybl (1), J. Mikolaj (1), M. Pisch, M. Mikolaj (1), Weber (1), Schafhitzel (6)

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