Lokalsport

VfL gegen SSV: Revanche fürs Endspiel 88

Kirchheim. Nach längerer Abstinenz kreuzen VfL Kirchheim und SSV Reutlingen im württembergischen Fußball-Pokal heute Abend (ab 19.30 Uhr) wieder die Klingen. Teckstädter kontra Achalmstädter, richtig, da war doch was: Ältere Fußball-freunde werden sich an den Endspiel-Schlager vor fast genau 20 Jahren noch erinnern. 1988 war‘s, als sich beide Clubs im WFV-Pokal-Finale in Nürtingen schon einmal gegenüberstanden. Damals verloren die Kirchheimer um Trainer Helmut Gross die Regenschlacht vor 1900 Zuschauern im Wörth-Stadion mit 2:4 nach Verlängerung, und einer, der im VfL-Dress mitkickte, hieß Peter Starzmann. „Wir haben damals 0:2 hinten gelegen, als Roland Hirsch zwei Mal traf und uns noch in die Verlängerung schoss“, erinnert sich der jetzige Reutlinger Trainer noch gut an die einzigartige Regenschlacht, die den Blauen trotz Niederlage schließlich doch noch den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals beschert hatte.

Heute Abend also die (späte) Revanche für‘s Endspiel 1988. „Wir wollen in den DFB-Pokal“, lässt Reutlingens Präsidiumsmitglied Hans Kullen keinen Zweifel daran, was er heute Abend von den SSV-Spielern erwartet: einen Auswärtssieg. „Unsere Mannschaft ist heiß“, kontert sein VfL-Gegenüber Norbert Krumm – auch hinter den Kulissen gibt keiner klein bei.

Für den VfL sollen jene Spieler auflaufen, die schon in den letzten Wochen in den Tagesaufgeboten gestanden hatten. Lediglich Abwehrspieler Archontis Siopidis wird neu hinzustoßen. Auf der Ausfallliste stehen weiterhin Michael Kutscher (Grippe), Armin Ohran (Nasenbeinbruch) und Uwe Beran (Wadenprobleme), noch nicht ganz sicher ist der Einsatz von Emrah Polat (Erkältung).

Dagegen steht der zuletzt angeschlagene Stürmer Maximilian Laible wieder zur Verfügung. top/wr

VfL: Gühring – Koch, Mayer, Grimm, Eisenhardt (Dihl) – Söylemezgiller, Er, Polat (Raspe), Spina – Laible, Tunjic (Isci).

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