Lokalsport

VfL II auf dem Bühl unter Zugzwang

Personalnot hemmt Unterlenninger

Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. „Katze“ TSV Jesingen II ist in der Fußball-Kreisliga B spielfrei – da will vor allem die Oberligareserve des VfL Kirchheim dem Primus wieder auf die Pelle rücken. Bei einem Sieg gegen den TV Unterlenningen würde der Abstand auf den TSVJ wieder einen Punkt betragen.

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Kirchheim. Die Oberligareserve des VfL gastiert übermorgen beim TV Unterlenningen, wo es angesichts der Platzverhältnisse nicht einfach ist, zu gewinnen. Dennoch meint VfL-Coach Tonio Pepe: „Auf dem engen, holprigen Platz müssen wir als technisch starkes Team die Ärmel hochkrempeln, aggressiv in die Zweikämpfe gehen und Laufbereitschaft zeigen.“ Die drei Punkte zu holen wird nicht leicht, schließlich haben Jesingen und Ötlingen dies dort auch nicht geschafft.

Auf der anderen Seite ist die Erfolgsserie des TVU um Spielertrainer Marc Mayer etwas ins Stocken geraten, vornehmlich bedingt durch die vielen Ausfälle. „Spieler wie Oliver Dümmel, Albert Häussler, Andreas Holzki, Stefan Dümmel oder Timo Reinhofer sind einfach noch nicht gleichwertig zu ersetzen“, klagt Mayer. so müssen immer wieder Akteure aus der Unterlenninger Reserve ran, die ihre Sache ganz gut machen.

Beim SV Nabern sieht es mit den vielen jungen Wilden ähnlich aus. Noch nicht ganz so weit und treffsicher, wird dort aber auch auf die Jungen gesetzt. Oft beherrschen die Toparkus-Schützlinge Sonntag für Sonntag die Szenerie, um dann doch mit leeren Händen dazustehen. Vor allem zu Hause ist seit dem Schützenfest gegen Unterboihingen II Mitte November kein Sieg mehr herausgesprungen. Ob sich dies ausgerechnet gegen den wiedererstarkten TSV Ötlingen ändert, darf bezweifelt werden, doch das 2:2 in Holzmaden gab wieder Auftrieb. „Da waren wir eigentlich auch besser, aber die fehlende Cleverness kostet uns eben noch die Punkte“, so SVN-Abteilungsleiter Rainer Kneile. Coach Toparkus, der seine Jugendzeit teilweise in Ötlingen verbracht hat, fügt hinzu: „Uns fehlt halt der Knipser. Doch gegen die großen Kaliber, die jetzt nacheinander kommen, haben wir nichts zu verlieren, können nur lernen.“ Die Ötlinger erwarten mit dem Spiel in Nabern das nächste Highlight. TSVÖ-Coach Dirk Heinemann hierzu: „Wir müssen kompakt stehen und alles dafür tun, die drei Punkte mitzunehmen und uns weiterzuentwickeln“

Quo vadis SGEH II? Die Bezirksligareserve agiert zu oft nach dem Motto: Mal hui, mal pfui. Gegen die TG Kirchheim sollte es möglichst ein „Hui“-Auftritt sein, will man die drei Punkte holen. Die zweite Mannschaft der SF Dettingen ist gegen den TSV Owen ebenso Favorit wie der TSV Holzmaden beim Tabellenletzten SV Reudern II. Weiter Boden gutmachen will auch der TSV Schlierbach beim TSV Weilheim II. Offen ist das Kellerduell zwischen dem TV Unterboihingen II und dem TV Neidlingen II. kls