Lokalsport

VfL in Bestbesetzung holt Sieg

Mit einem ungefährdeten Sieg gegen die KTV Hohenlohe hat die Verbandsliga-Mannschaft der VfL-Turner ihren zweiten Rang in der Tabelle gefestigt.

KIRCHHEIM Die Kirchheimer erturnten sich 136,20 Punkte, die KTV Hohenlohe kam auf 125,45. Der VfL war in Bestbesetzung zum letzten Heimkampf der Saison angetreten. Rein rechnerisch sollte mit einem Sieg eigentlich nichts schief gehen, immerhin hatten die Teckstädter am Wochenende zuvor gegen Villingendorf knapp 140 Punkte geturnt, die Bestleistung der KTV Hohenlohe II lag in der laufendenSaison bei 130 Punkten.

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Dementsprechend gelassen starteten die VfL-Turner am Boden. Die Kirchheimer traten selbstbewusst mit nur drei Turnern an und legten sofort 1,45 Punkte zwischen sich und die Gäste. David Schneider hatte seine schwierige Übung sicher durchgeturnt, André Schaich und Moritz Pohl Akrobatik auf höchstem Niveau gezeigt. Am Pauschenpferd lagen die Schwierigkeiten der Kirchheimer Übungen deutlich höher, als die der Gäste. Weil das Pferd auch die Gäste abwarf, wuchs der Kirchheimer Vorsprung dennoch um zwei weitere Punkte.

Für die Bestwertung des Kirchheimer Teams an den Ringen sorgte Andreas Mahler. Wie gewohnt hatte Stephan Frey mit einer schwungvollen Übung eröffnet. Moritz Pohl und André Schaich sammelten die weiteren Kirchheimer Zähler. Damit ging auch dieses Gerät an die Kirchheimer. Gewohnt sicher waren die Sprünge der VfL-Turner. Simon Paul segelte per Überschlag mit Schraube über den Sprungtisch, Moritz Pohl mit einer Radwende mit Salto rückwärts und André Schaich zeigte einen Überschlag mit Salto vorwärts.

Spektakulärere Sprünge der KTV-Turner brachten ihnen vier Zehntel Vorsprung. Damit holten sie sich die Gerätewertung. Dafür verbuchten sie am Barren nur 18 Punkte, während Kirchheim auf immerhin 22 Punkte kam. André Schaich, Jochen Weber und Andreas Mahler hatten mit kraftvollen Übungen den VfL weiter nach vorne gebracht. Angesichts des starken Kirchheimer Reck-Teams mit David Schneider, Markus Benz, Jochen Weber, Moritz Pohl und André Schaich war klar, dass Hohenlohe auch an diesem Gerät nichts mehr ausrichten konnte. Die Höchstwertung am Königsgerät ging an André Schaich, der als Abgang einen gestreckten Doppelsalto zeigte.

Knapp elf Punkte Vorsprung hatte sich die Heimmannschaft letztendlich erturnt. Nur zwei Turner hatten einen Sechskampf absolviert: André Schaich kam dabei auf 47,1 Punkte, Moritz Pohl auf 42,6 Punkte. Den Verbandsligaturnern bleiben jetzt drei Wochen Zeit zur Regeneration, um im Endkampf in Schömberg die guten Leistungen der Saison zu bestätigen. Dort wird es noch einmal rund gehen, treten dann doch alles sechs Verbandsliga-Teams in einem Wettkampf gegeneinander an.

Einen überraschenden Erfolg landeten die Turner des TSV Wernau gegen das Team aus Villingendorf. Die Wernauer erturnten sich 129,00, der SV Villingendorf nur 125,95 Punkte. Wernau kletterte damit auf den vorletzten Tabellenrang und hat die Chance, im Endkampf aus eigener Kraft die Klasse zu halten.

hp