Lokalsport

VfL noch nicht bei hundert Prozent

Der Ausflug des Tischtennis-Verbandsklassisten VfL Kirch-heim zum Tabellenletzten TTV Burgstetten endete erwartungsgemäß. Die Teckstädter kehrten mit einem 9:4-Sieg heim.

KIRCHHEIM Jetzt gilt die volle Konzentration dem Spitzenspiel am kommenden Samstag gegen die starken Musberger. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr in der Ludwig-Uhland-Halle.

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"Wir müssen gegen jeden Gegner mit mindestens hundert Prozent spielen, um zu gewinnen". So lautete die Aussage von VfL-Spieler Steffen Stoll nach dem 9:4-Erfolg gegen die TTV Burgstetten, die momentan Tabellenletzter ist. Eingangs lief alles wie geplant. Nach den Doppeln lagen die Kirchheimer mit 2:1 in Front. Lediglich die Paarung Hohl/Rohr musste sich den Gastgebern Klingler/Wörner nach starkem Spiel mit 1:3 geschlagen geben. Nachdem nun Klaus Hummel erwartungsgemäß gegen den etwas überforderten Wörner im vierten Satz klar mit 11:5 gewann und am Nebentisch Michael Hohl eine tolle Leistung gegen die Nummer eins der Gastgeber Heinz Klingler bot, stand es plötzlich 4:1 für den VfL.

Michael Hohl bog das Spiel gegen seinen Gegenüber noch um, nachdem er bereits mit 0:2 Sätzen im Rückstand war. Dabei half ihm seine knallharte Vorhand, die ein ums andere Mal bei seinem Gegner "einschlug". Dachte man jetzt an ein schnelles Ende der Partie, wurden die VfL-Akteure eines Besseren belehrt. Denn im mittleren Paarkreuz verließen die beiden Akteure Axel Schorradt und Andreas Rohr gegen Timo Reiner und Markus Urban als zweiter Sieger die Platte. Als dann die TTV Burgstetten mit Markus Herrmann in einem sehr spannenden und hochklassigen Spiel gegen Tobias Braun zum zwischenzeitlichen 4:4 ausglich, staunten die Akteure aus Kirchheim nicht schlecht. So war das sicher nicht geplant.

Die Wende brachte letztlich Steffen Stoll, der, obwohl er immer noch eine schmerzhafte Muskelverletzung an der linken Schulter hat, in einem nervenaufreibenden Spiel seinen Gegner Michael Beck mit drei "Weltklasse"-Bällen im fünften Satz 11:7 besiegen konnte. Der Rest ist schnell erzählt: Klaus Hummel fertigte Klingler, die Nummer eins der Gäste, klar mit 3:0 Sätzen ab. Michael Hohl besann sich nach 1:1-Gleichstand gegen Wörner auf seine alten Stärken und gewann die Sätze drei und vier relativ ungefährdet. So stand es zwischenzeitlich 7:4 für den VfL Kirchheim.

Nicht vermutet hatte man den Sieg von Andreas Rohr, lag er doch im fünften Satz gegen Timo Reiner bereits mit 2:5 zurück. Doch dann besann sich der Kirchheimer und gestattete seinem Gegner nur noch einen Punkt er gewann mit 11:6. Axel Schorradt gewann am Nebentisch klar in drei Sätzen und machte den "Sack" zum 9:4-Endstand zu. "Der VfL muss gegen Musberg eine Klasse besser spielen", sagte Steffen Stoll, der das Fazit des Spiels nicht besser hätte beschreiben können.

sts