Lokalsport

VfL steht im Endspiel

Die Faustballer des VfL Kirchheim haben dank eines Zweisatzsieges über den TV Heuchlingen das Endspiel der Gruppe Ost um den württembergischen Schwabenpokal erreicht.

BISSINGEN Nachdem die Landesligamannschaft des TV Heuchlingen verspätet zum Spiel eintraf, einigte man sich wegen der einsetzenden Dämmerung darauf, statt auf drei Gewinnsätze nur auf zwei Gewinnsätze zu spielen.

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Der VfL begann das Spiel mit einer Dreipunkte-Vorgabe für Heuchlingen, da dies im Reglement wegen der höheren Spielklasse (Verbandsliga zu Landesliga) vorgesehen war. Die Einheimischen taten sich zunächst schwer. Durch unnötige Eigenfehler konnte der Rückstand erst nach zirka zehn Punkten egalisiert werden. Danach machte sich dann die sicherere Spielweise bemerkbar und variantenreiche Angriffsschläge des Hauptangreifers Karsten Engelke ergaben letztendlich den Satzgewinn mit 20:18. Im zweiten Satz war dann die Punktvorgabe des TV Heuchlingen recht bald aufgeholt, denn der VfL spielte fast fehlerfrei und der gegnerische Hauptangreifer hatte mit seinem risikoreichen Spiel eine zu hohe Fehlerquote, sodass der Kirchheimer Sieg mit 20:12 auch in dieser Höhe verdient war. Die Kirchheimer traten mit den Spielern Engelke, Katzenwadel, Schneider, Bossert und den Gebrüdern Michael, Peter und Stefan Zweifel an.

Durch diesen Erfolg hat sich die Kirchheimer Mannschaft für das Endspiel der Gruppe Ost des württembergischen Schwabenpokals qualifiziert und ermittelt nunmehr den Gruppensieger Ost gegen den TV Zell, denn nur dieser ist teilnahmeberechtigt an der Endrunde des Schwabenpokals, an dem die letzten sechs Mannschaften aus Württemberg teilnahmen. Das Spiel gegen Zell findet am Donnerstagabend um 18 Uhr in Bissingen statt. Mit diesem Spiel verabschieden sich beide Teams von der Feldrunde, um sich danach intensiv auf die bevorstehende Hallenrunde vorzubereiten.

li