Lokalsport

VfL steigt trotz Niederlage in Bezirksliga auf

Kirchheim. Handball-Bezirksklassist VfL Kirchheim hat trotz der 18:19 (8:7)-Heimniederlage gegen die SG Esslingen Grund zum Jubeln. Durch die Ergebnisse von Alfdorf und Weilheim in der Landesliga stehen die Teckstädter als Bezirksliga-Aufsteiger ziemlich sicher fest – ziemlich nur deshalb, da die Kirchheimer im Auf- und Abstiegsszenario bis hin in die Baden-Württemberg-Oberliga schauen müssen. Die momentanen Tabellenkonstellationen sprechen allerdings eine deutliche Sprache zugunsten des VfL.

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Die Kirchheimer gingen zu Beginn mit 3:1 in Führung. Jedoch deutete sich hier schon an, dass an diesem Abend für den VfL nicht alles rund laufen sollte. Die SG Esslingen bog den Rückstand in eine 5:3-Führung um. Der VfL stand zu brav in der Abwehr, überzeugte nur im Auslassen von Torchancen. Es fehlte vor allem an der Konzentration im Abschluss. Diese „Geschenke“ nahm der SGE- Torhüter dankend an und vereitelte mehrere Möglichkeiten des VfL. Doch trotz der mäßigen Chancenauswertung gelang es dem VfL, wieder mit 7:5 (25.) in Führung zu gehen. Hier zeichneten sich besonders Manuel Weber und Timo Schafhitzel aus, die ihre Farben in Front brachten. Bis zur Halbzeit verkürzten die Gäste jedoch noch auf 8:7.

Auch in der zweiten Hälfte vermochte es der VfL nicht, der SG entscheidend zu enteilen. Zwar lag der VfL zweimal mit drei Treffern dank toller Paraden von Oliver Latzel (13:10, 16:13) in Führung. Doch dezimierte sich die Mannschaft selbst und musste zwei Mal durch Zeitstrafen wegen Meckerns (Schafhitzel, Pradler) in doppelter Unterzahl agieren. Die SG Esslingen ließ sich hier nicht zweimal bitten, glich beides Mal wieder aus, ging sogar mit 17:16 (54.) in Führung. Doch der Gastgeber markierte in der spannenden Partie die nächsten beiden Treffer und sah sich wiederum mit 18:17 (57.) vorn. Allerdings schaffte es der VfL an diesem Abend nicht, die Führung über die Zeit zu retten. Den Gästen aus Esslingen gelangen die beiden letzten Treffer zum 19:18-Endstand. mp

VfL Kirchheim: Hamann, O. Latzel – Pradler, S. Latzel (1), Schafhitzel (5), Keller (2), Müller (1), Schulenburg (3/2), Banzhaf, Hybl (2), Mikolaj, Weber (4)