Lokalsport

VfL vor harten Wochenbis zur Winterpause

Bis zur Winterpause, bei noch fünf anstehendenden Auswärtsspielen, hat Fußball-Verbandsligist VfL Kirchheim noch ein hartes Stück Arbeit vor sich. Auch die Partie beim TSV Schwieberdingen am Sonntag (Anpfiff um 15 Uhr) wird zur harten Nuss.

KLAUS DIETER LEIB

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KIRCHHEIM Nach der eher dürftigen Vorstellung im letzten Heimspiel gegen den FC Frickenhausen (2:2) dürfen die VfL-Fans gespannt sein, wie sich die VfL-Mannschaft in Schwieberdingen präsentieren wird. "Wir müssen sehr konzentriert zur Sache gehen, denn Schwieberdingen hat ein großes Potenzial", weiß VfL-Trainer Michael Rentschler nur zu gut, dass die Aufgabe beim derzeit bestplatziertesten Aufsteiger bestimmt nicht einfach werden wird.

In nächster Zeit stehen dem VfL Kirchheim schwere Wochen bevor. In den restlichen sieben Begegnungen 2004 spielen die Blauen nur noch zweimal zu Hause. Dennoch ist Rentschler zuversichtlich, dass seine Mannschaft den einstelligen Tabellenplatz bis zur Winterpause halten kann: "Wir dürfen keine zu großen Ansprüche stellen, die Voraussetzungen vor der Saison waren einfach nicht gegeben, aber wir sind stark genug, um die Klasse zu erhalten."

Nach neun Spieltagen ist der Kirchheimer Trainer mit dem bisher Erreichten zufrieden. Der VfL steht zurzeit mit 12 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Dem TSV Schwieberdingen ist es hingegen endlich gelungen, in die Verbandsliga aufzusteigen. Abteilungsleiter Erich Wild dazu: "Im letzten Jahr hatten wir die finanziellen Möglichkeiten, den Schritt in die Verbandsliga zu wagen."

Die Mannschaft scheint stark genug, eine gute Rolle in der Verbandsliga zu spielen, die sportlichen Möglichkeiten sind in Schwieberdingen noch nicht ausgereizt. Im nächsten Jahr soll das Stadion für 8,5 Millionen Euro ausgebaut werden. "Wir haben einen guten Sponsorenring, der es uns ermöglicht, sportlich so gut da zu stehen", sieht Wild der Zukunft gelassen entgegen.

Für das Spiel gegen den VfL Kirchheim setzt Schwieberdingens Trainer Gianni Coveli seine Spieler keinesfalls unter Druck: "Wir müssen dieses Spiel nicht unbedingt gewinnen." Das wichtigste für ihn ist, dass seine Mannschaft auch nach diesem Spieltag noch vor Kirchheim steht. Mit 14 Punkten haben die Gastgeber zwei Zähler mehr auf dem Konto. So könnte der VfL mit einem Sieg die Gastgeber überflügeln und sich dadurch im vorderen Mittelfeld festsetzen.

"In der Verbandsliga kann jeder jeden schlagen", sagt Michael Rentschler.