Lokalsport

VfR Aalen kommt in Bestbesetzung zum VfL

KIRCHHEIM Einen Testspiel-Leckerbissen bekommen die Fußballfans unter der Teck am morgigen Samstag serviert. Oberligist VfL Kirchheim empfängt um 14 Uhr den ambitionierten Regionalligisten VfR Aalen an der Jesinger Allee.

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Für dieses Vorbereitungsspiel treten die Aalener, momentan in der dritten Liga drittplatziert, um ihren Cheftrainer Edgar Schmitt in Bestbesetzung an. Der ohnehin schon professionelle Kader wurde in der Winterpause mit Andreas Mayer (kam von der TSG Hoffenheim zurück) weiter verstärkt. Die Aalener hegen bekanntlich seit mehreren Jahren das Ziel zweite Liga, stehen in dieser Saison so dicht wie nie vor dem Aufstieg. Eine anspruchsvolle Aufgabe also für die Blauen, die sich bereits schon eine Woche länger als der VfR in der Vorbereitung befinden. Dabei wird das Trainergespann Hofberger/Rentschler wohl erneut auf den fast kompletten Kader zurückgreifen können.

Im Test am vergangenen Mittwoch gegen Landesligist GSV Dürnau waren lediglich Michael Kutscher (krank), Patrick Gühring und André Gonsior (beide beruflich) verhindert. Nach der letzten Einheit heute müssten jene Spieler allerdings am Samstag auch wieder mit von der Partie sein. Der Test gegen den Landesligavierten konnte als positiv bezeichnet werden. Beim 6:1 (1:0)-Erfolg zeigten die Teckstädter bereits schon gute spielerische Ansätze, obwohl lediglich Ferdi Er als einziger Akteur über 90 Minuten im Einsatz war. Jeder erhielt seine ersten Bewährungschancen, auch die vier eingesetzten A-Junioren, die weitere Aktivenluft schnuppern können.

Einen gelungenen Einstand konnte Neuzugang Nicola Spina feiern, der den trotz zahlreicher Chancen einzigen Treffer in der ersten Halbzeit erzielte (23.). Unmittelbar nach dem Pausentee erzielte Mittelfeldrenner Coskun Isci das 2:0 (52.). Auch der Dürnauer Anschlusstreffer durch Leonard Gjini (74.) warf den VfL nicht mehr aus der Bahn. Im Gegenteil, weitere schön herausgespielte Treffer in den Schlussminuten durch Selim Altinsoy (83.), Antonio Tunjic (86., 88.), der nach neunmonatiger Leidenszeit sein Comeback feierte, und Ferdi Er (89.) sorgten am Ende für einen standesgemäßen Sieg der Kirchheimer.

wr