Lokalsport

Von der Sonne verwöhnt

Auftakt nach Maß für die 110 Teilnehmer des 42. Hahnweidwettbewerbs

Der Sonnengott schien der Fliegergruppe Wolf Hirth und den teilnehmenden Piloten des 42. Hahnweidwettbewerbes am ersten Wertungswochenende hold zu sein. Die 110 Segelflugzeuge wurden gestern innerhalb von nur 77 Minuten in den Himmel verfrachtet. In drei der fünf Wettbewerbsklassen dominierten Kirchheimer Piloten.

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Kirchheim. Am zweiten Wertungstag wurde die Thermiksuche erheblich durch das Fehlen der begehrten Cumuluswolken erschwert. An solchen Tagen wird vor allem fliegerische Erfahrung zu Gold. Daher sind die zu erfliegenden Strecken auch hinter denen vom Samstag zurückgeblieben. Zwischen 252,3 und 320,6 Kilometer waren von der Pilotenschar zu „erfliegen“. Der schwierige Tag führte letztendlich auch dazu, dass bei Redaktionsschluss noch keine Wertung vorlag.

Am Samstag konnten die Piloten der veranstaltenden Fliegergruppe Wolf Hirth immerhin drei der fünf Wertungsklassen dominieren. Strecken zwischen 354 und 473 Kilometer waren zu bewältigen. In der Standard-Klasse erflogen das Kirchheimer Nachwuchs-Team Johannes Breckel und Steffen Keppler den ersten und zweiten Platz. Beide gelten nach den Regeln noch als Junioren. In der nach Teilnehmern größten Klasse (18m) wurden die ersten beiden Plätze von Eberhardt Schott und Patrick Puskeiler belegt. Platz drei und vier in der 15m-Klasse erreichten mit Tilo Holighaus und Mario Kiesling ebenfall Wolf-Hirth-Piloten. In der Doppelsitzerklasse war mit Franz Gall der erste Hahnweide-Pilot auf Platz sechs zu finden. Das erste Wolf-Hirth-Team (Denzel/Fischer/Weingart) belegt derzeit Platz 15.

Das Kirchheimer Fähnchen in der offenen Klasse wurde vom Team um Willi Balz hochgehalten. Mit Platz sieben befindet sich die Mannschaft im Mittelfeld. Allerdings waren auch zwei Ausfälle am ersten Wertungstag zu verzeichnen. Bei einer geplanten Außenlandung wurde ein Flügel beschädigt. Ein zweiter Pilot möchte die Maschine nach einer unsanften Landung erst überprüfen, bevor er weitere Flüge unternimmt. Die Fliegergruppe Wolf Hirth war zufrieden, dass nur materialbedingte Ausfälle zu verzeichnen waren. In der virtuellen Condor-Klasse waren immerhin 54 Piloten am Start. pb