Lokalsport

Wasserballer im Halbfinale des SVW-Pokals

Heidenheim. Durch einen nie gefährdeten 17:10-Auswärtserfolg beim SV Heidenheim ist die erste Wasserballmannschaft des VfL Kirchheim ins Halbfinale um dem württembergischen SVW-Pokal eingezogen.

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Die Teckstädter, die ersatzgeschwächt mit nur neun Spielen zum Abschlussvorrundenspiel antreten mussten, taten sich nur zu Beginn schwer gegen die aggressiv aufspielenden Gegner. So geriet man zunächst mit 0:1 und im weiteren Verlauf des ersten Viertels mit 2:3 in Rückstand. Mit zwei schnellen Gegentoren durch Maxi Ölsner und Henning Seibold konnte der VfL jedoch mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause gehen. Diese nutzte Trainer Peter Funke, um die Mannschaft taktisch auf einigen Positionen umzustellen. Aus einer massiven Deckung heraus wurde nun mit schnellen Kontern agiert, sodass durch Tore von Dominic Cosic (2), Ölsner (2), Alexander Gonser und Seibold nach der Hälfte der Spielzeit ein komfortabler 10:4-Zwischenstand hergestellt wurde.

Gleich zu Beginn des dritten Viertels erhöhten Manuel und Alexander Gonser auf 12:5. Danach konzentrierten sich die Gäste darauf, den Vorsprung nicht mehr aus der Hand zu geben. Beim Stand von 15:8 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Im ausgeglichenen letzten Viertel setzten dann Henning Seibold und Maxi Ölsner die Schlusspunkte. Mit dem überzeugenden 17:10-Erfolg wurde gleichzeitig der nicht unbedingt zu erwartende Halbfinaleinzug sichergestellt. Wer dort der Gegner sein wird, steht momentan noch nicht fest. Trotz des deutlichen Sieges zeigte sich Trainer Funke nach dem Spiel nur teilweise zufrieden, sah er doch noch einige Schwachpunkte, an denen bis zum Verbandsligastart im Januar gearbeitet werden muss.gs

VfL Kirchheim: Härtl – Cosic (2), Seibold (4), Ölsner (7), Stecher (1), Pfannenstein, M. Gonser (1), A. Gonser (2), Jurisa