Lokalsport

Weiler verteidigt seinen Titel

Catrin Huttenlocher und Bernd Weiler heißen die Titelträger bei den diesjährigen Lindachtalmeisterschaften, die am Sonntag in Unterjoch ausgetragen wurden.

UNTERJOCH Ausrichter TSV Jesingen schickte bei besten Schneeverhältnissen im Allgäu am Sonntag mit Daniela Ambacher (TV Neidlingen) die erste Favoritin auf den flüssig gesteckten Riesenslalomkurs. Ihre Laufbestzeit von 32,87 Sekunden hatte Bestand bis Catrin Huttenlocher (TSV Jesingen) sich auf die Strecke machte. Schnell im Steilhang unterwegs, nahm die Jesingerin eine hohe Geschwindigkeit mit in den Zielhang. Für sie blieb die Uhr bei 31,91 Sekunden stehen, was gleichzeitig die Bestzeit im ersten Durchgang war.

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Bei den Herren legte der in der Schülerklasse startende Steffen Bazlen einen fehlerfreien Lauf hin. Er meisterte die Welle im Steilhang ohne Probleme und legte mit 29,84 Sekunden eine Bestzeit vor, die von keinem der nachfolgenden Starter unterboten wurde. Vorjahressieger Bernd Weiler (TSV Weilheim) kam mit 30,56 nicht an die Laufbestzeit heran, Bernd Holl landete in 30,33 Sekunden auf Platz zwei nach dem ersten Durchgang. Robert Laub, bis dahin am schnellsten unterwegs, leistete sich kurz vor dem Ziel einen Patzer, indem er mit dem Stock an einem Tor hängen blieb. Mit 30,51 Sekunden und Platz drei war er aber noch in Schlagdistanz. Der Traum von einem Jesinger Sieg bei den Herren zerplatzte im Steilhang. Kai und Dennis Huttenlocher wurde eine Bodenwelle im Steilhang zum Verhängnis.

Bei den Damen folgte im zweiten Durchgang ein souveräner Auftritt von Catrin Huttenlocher. Mit viel Zug auf dem Ski fand sie die ideale Linie und holte sich mit Bestzeit im zweiten Lauf auch den Gesamtsieg vor Daniela Ambacher. Bei den Herren war die spannende Frage, ob der junge Steffen Bazlen seine Bestzeit aus dem ersten Lauf würde verteidigen können. Er kam schnell durch den Steilhang, eine Unachtsamkeit an einer Welle kostete ihn jedoch den Vorsprung. Bernd Weiler spielte danach seine ganze Erfahrung aus und setzte mit 30,42 Sekunden eine neue Richtzeit. Fünf hundertstel Sekunden nahm Robert Laub als Vorsprung mit auf die Strecke. Ihm gelang ein couragierter Lauf, an Weilers Zeit reichte er jedoch nicht heran. Ebenso wie Bernd Holl, der als einziger ins Rennen um den Gesamtsieg noch hätte eingreifen können. Im Steilhang konnte er die Ideallinie nicht ganz halten und war an den folgenden Toren zu spät dran.

fk