Lokalsport

Weilheim sucht einen Spielertrainer

Unter der Teck und in der Region dreht sich das Trainer-Karussell schon vor der Winterpause. Während Weilheim zum Saisonende einen neuen Übungsleiter sucht, trennten sich der SV Göppingen und sein Coach Ralf Kerschbaum am vergangenen Donnerstag.

JÜRGEN FIND

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KIRCHHEIM Die Ehe zwischen dem Trainer Ralf Kerschbaum und dem SV Göppingen hielt nicht lange. Dabei rangiert der SVG auf dem dritten Platz der Bezirksliga. Die Scheidung lief wohl im gegenseitigen Einvernehmen ab. Göppingens Abteilungsleiter Ingo Miede: "Es gab kein böses Blut". SVG- Vorsitzender Wolfgang Brunner konnte Hintergründiges berichten: "Die Harmonie zwischen Trainer und Mannschaft hat nicht gestimmt. Zudem war der Einstieg von Ralf Kerschbaum in die Bezirksliga wohl zu früh. Er ist selbst der Ansicht, dass er in einer der unteren Ligen wohl besser Fuß gefasst hätte."

Weitaus geordneter ist die Sachlage in Weilheim. Dort will Jürgen Fritsch nach drei Jahren das Traineramt aus familiären Gründen zum Saisonende niederlegen. Diesbezüglich hat Günter Friess, der sportliche Leiter des TSVW, schon die Suche nach einem ambitionierten Trainer ausgerufen, welcher durchaus auch Landesligaerfahrung haben darf. Fritsch stieß in das selbe Horn: "Zudem brauchen wir auch noch drei bis vier Topspieler, die der neue Trainer am besten gleich mitbringen sollte. Wenn wir uns nicht deutlich verstärken, bleiben wir Mittelmaß." Bezüglich des Personals kann Weilheim seit einigen Tagen wieder auf den vor Wochen noch als "Herzkranken" deklarierten Bejtula Halimi zurückgreifen. Dieser litt an einer Herzmuskelentzündung. Nach neuester Diagnose der Ärzte hat Halimi dies wohl überstanden. Nach zwei Trainingseinheiten stand er am Sonntag gegen Dettingen auf dem Feld und markierte drei der vier Weilheimer Tore.

Der TSV Jesingen verpasste es in der Bezirksliga dem Kontrahenten Großbettlingen davonzuziehen. Während die Maier-Truppe wegen eines unbespielbaren Platzes pausieren musste, erlebte Jesingen in Wernau ein regelrechtes Waterloo. Nachdem Abteilungsleiter Steffen Mauz vor wenigen Wochen den knappen Sieg gegen Esslingen als schlechteste Saisonleistung bezeichnet hatte, vermeldete er gestern die negative Steigerung: "Unsere Leistung in Wernau stellt den aktuellen Tiefpunkt unserer bisherigen Saisonauftritte dar."

Auch in der Kreisliga B6 strauchelte ein Favorit. Die hochgelobte "Erste" des SV Nabern musste sich gegen Ohmden mit einem Teilerfolg begnügen. Die Gäste trotzten dem SVN ein 2:2 ab. Naberns Pressewart Jürgen Bischof war dann auch voll des Lobes: "Kompliment an Ohmden. Die waren spielerisch und kämpferisch gleichwertig."