Lokalsport

Weilheimer kommen ins Rollen

Fußball-Landesliga: TSVW gastiert am Sonntag bei Kellerkind Vaihingen

Der Weilheimer Erfolgsexpress rollt auf dem Weg durch die Fußball-Landesliga am Sonntag zum SV Vaihingen. Bei einem Sieg könnten sich die Limburgstädter endgültig im oberen Tabellendrittel festsetzen.

„Die Mannschaft ist richtig gut eingespielt“: Weilheims Trainer Alexander Hübbe kennt den Grund für die jüngste TSVW-Erfolgsseri
„Die Mannschaft ist richtig gut eingespielt“: Weilheims Trainer Alexander Hübbe kennt den Grund für die jüngste TSVW-Erfolgsserie, die auch am Sonntag in Vaihingen Bestand haben soll. Foto: Daniel Kopatsch

Weilheim. Eitel Sonnenschein unter der Limburg. Nach 16 Punkten aus den letzten sechs Spielen spielt der TSV Weilheim endlich die Rolle in der Liga, die sich die Verantwortlichen vor der Saison vorgestellt hatten. Nach dem katastrophalen Saisonstart mit drei Niederlagen in Folge (0:1 gegen den TV Echterdingen, 1:2 beim TSGV Waldstetten, 1:2 beim SC Geislingen) standen die Limburgstädter mit null Punkten zwischenzeitlich auf dem vorletzten Tabellenplatz. Mittlerweile hat sich der TSVW auf den sechsten Tabellenplatz verbessert und ist mit den zuletzt gezeigten Leistungen auf dem besten Wege an die Tabellenspitze.

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Der Weilheimer Trainer Alexander Hübbe kennt den Grund für die Erfolgsserie: „Die Mannschaft ist richtig gut eingespielt und es gibt jetzt auch deutlich mehr torgefährliche Spieler als vergangene Saison.“ Stimmt: Die 21 bislang erzielten Treffer verteilen sich auf acht Spieler. Die meisten gehen auf das Konto von Michele Latte.

Noch ein Grund für den augenblicklichen Erfolg der Limburgstädter ist die gute Abwehrarbeit. Mit sechs Gegentoren besitzt die Limburg-Elf die mit Abstand beste Defensive der Liga – ein Grund mehr, am Sonntag mit der seit sieben Spielen unveränderten Startaufstellung zu spielen. In diesem Fall würde der oberligaerfahrene Ferdi Er zum wiederholten Male nur auf der Bank sitzen. Laut Hübbe aber kein Problem für den Ex-Kirchheimer. „Er stellt keine Forderungen, zumal er weiß, dass es gerade so gut läuft.“ Auf einen Platz in der Startelf spekuliert auch Stürmer Felix Hummel, der bislang nur als Joker zum Einsatz kam, dabei aber immerhin schon drei Tore erzielte.

Ganz andere Sorgen plagen da den Weilheimer Gegner: Der SV Vaihingen steckt nach neun Spieltagen als Viertletzter tief im Tabellenkeller, hat dabei übrigens genauso viele Punkte gesammelt wie der VfL Kirchheim – ein Weilheimer Sieg käme also einem kleinen Freundschaftsdienst unter Lokalrivalen gleich.