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VfL-Turnerinnen bleiben Oberligaprimus Heidenheim auf den Fersen

Am zweiten von fünf Oberliga-Wettkampftagen hat sich der Heidenheimer SB vor heimischem Publikum erneut durchgesetzt. Die Turnerinnen des VfL Kirchheim bleiben dem Tabellenersten durch hervorragende Bodenergebnisse jedoch dicht auf den Fersen.

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Heidenheim. Am Sprung mussten die Kirchheimer Turnerinnen als erste der acht Oberliga-Teams vorlegen. Kein leichtes Unterfangen, wenn man weiß, dass die Stärken im Bodenturnen liegen und großes Potenzial vor allem am Schwebebalken vorhanden ist. Die Überschläge mit ganzer Drehung von Lara ­Froschauer (11,45 Punkte) und Lea Voith (11,05) überschritten gleich zu Beginn die Elf-Punkte-Marke. Auch die erfahrenste Kirchheimerin, Stephanie Haible, konnte 11,45 Punkte verbuchen. Noch einen Tick besser waren Joanna Preuss (11,45) und Anna-Lena Mühleisen (11,75). Gleich drei 12er-Wertungen konnte das Heidenheimer Team mit Tsukahara-Sprüngen verbuchen und übernahm die Führung, während der VfL Kirchheim der KTV Hohenlohe und der WKG Gäu Schönbuch den Vorrang lassen mussten.

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Die Elfjährige Lea Voith konnte dem Kampfgericht am Barren lediglich 3,65 Punkte abringen – als Streichwertung fielen diese nicht ins Gewicht. Für die verletzte Alessa Maisch ging Lara Rüping am Barren an den Start und brachte 8,25 Punkte in die Mannschaftswertung ein. Einen Punkt Abzug musste Joanna Preuss (9,75) bei ihrer Riesenfelge hinnehmen. Stephanie Haible legte mit 9,20 Punkten noch etwas drauf. Kämpferisch zeigte sich dann VfL-Schlussturnerin Lory Fröchtling, die mit 10,45 Punkten das Geräteergebnis aufbesserte. Dennoch fiel der VfL Kirchheim auf den sechsten Platz im Zwischenergebnis zurück.

Eine deutliche Leistungssteigerung hatten die Kirchheimerinnen am Schwebebalken zu verzeichnen. Die 18-jährige Samantha Müller überzeugte durch Standfestigkeit. Wertvolle 12,70 Punkte und die höchste Balkenwertung für das VfL-Team brachten Sicherheit und Ruhe in die Mannschaft. Erstmals turnte Stephanie Haible (10,45) den Auerbachsalto am Ende ihrer Übung. Eine deutliche Leistungssteigerung hatten Lea Voith (10,95), Joanna Preuss (12,50) und Lory Fröchtling (11,20) seit dem ersten Wettkampf in Berk­heim zu verzeichnen. Nur 0,05 Punkte hatte der SB Heidenheim hier die Nase vorn und dennoch trennten die beiden Teams nahezu unaufholbare fünf Punkte. Die KTV Hohenlohe hielt sich weiterhin beharrlich vor dem VfL-Team, während der Abstand der anderen fünf Oberligateams für Kirchheim unbedenklich war.

Am Boden zeigte der VfL die schwierigsten Übungen in fünf fehlerfreien Vorträgen. Anna-Lena Mühleisen (11,40), Lory Fröchtling (13,30), Lara Froschauer (12,50) und Lea Voith (12,60) brachten alle die eineinhalbfache Schraube in den Stand. Joanna Preuss (12,65) wagte sich mit Erfolg wieder an den Strecksalto vorwärts mit ganzer Drehung.

Damit arbeitete sich der VfL (181,75) am zweiten Wettkampftag wieder auf den zweiten Platz vor. Gastgeber SB Heidenheim (184,15) gewann zum zweiten Mal und auch die KTV Hohenlohe erwies sich erneut als drittbeste Mannschaft.mp