Lokalsport

Weitere Silbermedaille für Rübholz-Schützen

MÜNCHEN-HOCHBRÜCK Mit der Zentralfeuerpistole belegte die Mannschaft des TSV Ötlingen den zweiten Platz und holte damit Silber ins Rübholz. Mit 1703 Ringen wurde sie nur knapp von den Schützen des SV Süssen, die 1714 Ringen erreichten, geschlagen. Dritter dieses Wettbewerbes wurde die Neue Schützengesellschaft Stuttgart (1694).

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In der Einzelwertung kam es zu einem spannenden Stechen. Bis kurz vor Ende des Wettkampfes lag der Ötlinger Stefan Scharpf noch ringgleich mit Martin Behrendt, der ebenfalls 579 Ringe erzielte, auf Platz zwei. Dann schob sich mit Christian Fehse noch ein Dritter zu den Führenden, sodass ein Dreier-Stechen erforderlich wurde. Gleich die ersten fünf der insgesamt 15 Stechschüsse brachten Scharpf ins Hintertreffen. Mit 46 geschossenen von 50 möglichen Ringen hatte er es schwer, diesen Rückstand aufzuholen. Am Ende des Stechens sah sich Behrendt auf dem ersten Platz, Fehse wurde Zweiter und Scharpf errang die Bronzemedaille. Andreas Rieke (TSVÖ) erzielte 565 Ringe, die für den 29. Platz reichten, Vereinskamerad Roland Preissler wurde mit 559 Ringen 56. Herbert Rieke landete mit 550 Ringen auf Platz 81 unter insgesamt 153 gemeldeten Schützen.



Bereits unter der Woche hatten die Schützen mit der Standardpistole ihren Wettkampf ausgetragen. In dieser Disziplin hatten die Ötlinger in den vergangenen Jahren immer Medaillenränge erreicht. In diesem Jahr konnten sie sich nicht in die Siegerlisten eintragen. Die Mannschaft mit Stefan Scharpf, Roland Preissler und Markus Geipel belegte mit 1630 Ringen den fünften Platz. In der Einzel-wertung landeten die Ötlinger Schützen auf den Plätzen 9 (Scharpf, 554), 16 (Preissler, 549) und 18 (Geipel, 549). Herbert Rieke konnte mit 537 Ringen den 18. Platz in der Herren-Altersklasse erreichen. Einen guten 11. Platz sicherte er sich mit 552 Ringen in der Disziplin mit der Kleinkaliber-Sportpistole (Altersklasse).



Mit der mehrschüssigen Luftpistole konnte Markus Geipel, diesmal für den SV Göppingen startend, seine Meistertitel aus den vergangenen zwei Jahren nicht verteidigen. Mit 52 Ringen musste er sich mit dem ungeliebten vierten Platz zufrieden geben.



Das Fazit dieser Meisterschaften zog TSVÖ-Abteilungsleiter Joachim Poppek. "Wir haben Wettkämpfe zum Teil auf sehr hohem Niveau gesehen. All unsere Schützen haben ihr Bestes gegeben und teilweise hervorragende Ergebnisse erzielt. Doch wir in der TSV-Sportschützenabteilung wissen, dass wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen können, um weiter erfolgreich im deutschen Schießsport mitzumischen."