Lokalsport

Wenn Mario Kießling sein Mannschaftshaus ...

Wenn Mario Kießling sein Mannschaftshaus verlässt, kann er noch kurz die vielen Störche bewundern. Auf dem Flugplatz geht die Arbeit aber in aller Frühe los. Mit Helfer Helmut Tacke wird der Discus 2a für den Wettbewerbsflug versorgt und zum Startplatz gebracht. Dabei geht es erst einmal über die Waage, um das Gewicht des Segelflugzeuges festzustellen. "Hat man zu viel Wasser in die Flügel getankt, kann man es hier unter den strengen Augen eines Wiegemeisters wieder ablassen", berichtet Kießling. Dann geht es zur Bekanntgabe der Tagesaufgabe - wonach Kießling seine Flugaufgabe in den Flugschreiber einspeichert. Helfer Tacke poliert derweil die Flügel, um dem Wolkenrennpferd höchste Leistung zu verschaffen. Ist der Start erfolgt, kann er dann kurz Kraft schöpfen.

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Gestern, am sechsten Wertungstag, gab es in der Standardklasse keine Wertung und heftige Gewitter. Da keine 25 Prozent der Piloten über 100 Kilometer kamen, war nicht nur für Mario Kießling schließlich alle Mühe umsonst.