Lokalsport

„Werden die letzten Spiele nicht herschenken“

Handball-Bezirksliga: SG Lenningen will Platz vier behaupten, Weilheim nach oben klettern

Endspurt in der Handball-Bezirksliga für die Teckteams. Obwohl es für den TSV Weilheim und die SG Lenningen nur noch um die „Goldene Ananas“ geht, haben sich beide für ihre heutigen Aufgaben Siege auferlegt.

Bezirksliga Handball, TSV Weilheim gegen SG Lenningen, Jubel der Weilheimer
Bezirksliga Handball, TSV Weilheim gegen SG Lenningen, Jubel der Weilheimer

Weilheim/Lenningen. Gegen Ende der Saison findet sich der TSV Weilheim im Niemandsland der Tabelle wieder. In den Abstiegskampf werden die Limburgstädter, Tabellenachter mit 18 Punkten, nicht mehr zu verwickeln sein. Die Chancen den einen oder anderen Tabellenplatz nach oben zu klettern, stehen hingegen gut. Schließlich bestreitet man die restlichen vier Spiele gegen Mannschaften aus der unmittelbaren Tabellennachbarschaft, gegen die die jeweilige Tagesform ausschlaggebend sein wird.

Anzeige

Der heutige Gegner TSV Wolfschlugen II (Spielbeginn 20 Uhr Lindachsporthalle) steht mit einem Punkt mehr auf dem Konto auf Platz sieben. Das Leistungsvermögen der Wolfschlugener ist davon abhängig, ob sie mit Verstärkung aus der Oberliga- oder der A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft antritt. So boten die Wolfschlugener beim 28:28 im Hinspiel neben Steffen Stoll aus der „Ersten“ gleich mehrere A-Jugendliche auf. Es bleibt abzuwarten mit welchem Personal die Gäste am Samstag in der Lindach-Sporthalle antreten werden. So oder so haben sich die Weilheimer vorgenommen, ein Debakel wie beim 23:34 gegen Stuttgart vor einer Woche nicht mehr zuzulassen. Stattdessen wollen sie in den verbleibenden Spielen zeigen, was sie bisher teilweise vermissen ließen: temporeichen, attraktiven Handball und bedingungslosen Einsatz.

Ebenfalls noch vier Spiele vor der Brust hat die SG Lenningen. Erscheinen die Aufgaben gegen Neckartenzlingen (heute) und Denkendorf (17. März) durchaus machbar, so muss gegen Vaihingen (10. März) und Stuttgart (24. März) eine Gewinnwarnung herausgegeben werden. Nach der eher durchwachsenen Rückrundenbilanz gibt es durchaus berechtigte Zweifel, ob gegen die Hinterbänkler Neckartenzlingen und Denkendorf vier Punkte eingefahren werden können. Hinzu kommt, dass die SG eine dreiwöchige Spielpause hatte, während der wegen prüfungsbedingter Ausfälle und Krankheit nur ein reduziertes Training möglich war.

Heute kann die Wöller-Sieben das Negativerlebnis gegen deen TSV Weilheim mit einem Sieg beim TSV Neckartenzlingen umkehren. Ein Sieg ist Pflicht. Auch deshalb, um die Saisonvorgabe vorderer Tabellenplatz zu festigen. Momentan behaupten die Lenninger Platz vier. Nach dem Weilheim-Spiel gab es eine Aussprache, bei der die Spieler ihren „Kropf leeren“ konnten. Co-Trainer Jochen Renz sprach danach von einem härteren Training. Und Chefcoach Klaus Wöller unterstrich: „Wir haben zuviel investiert und werden die letzten Spiele nicht herschenken“. Krankheitsbedingt fällt Oliver Ringelspacher aus. Spielbeginn ist heute um 19.30 Uhr in der Sporthalle Neckartenzlingen.pa/döl

TSV Weilheim: Müske, Illi – Auweter, Dotschkal, Hiller, Holl, Klein, Klett, Mauch, Seyferle, S. Sigel, T. Sigel, D. Zettl

SG Lenningen: Carrle, H. Lamparter – Austen, Bächle, Dieterich, Haid, J. Lamparter, Pisch, Renz, K. Ringelspacher, Schmid, Schur, Wald