Lokalsport

Wermutstropfen im Freudenkelch der VfL-Cracks

Reichenbach. Für eine Riesenüberraschung im neuen Jahr sorgten die Handballer des VfL Kirchheim am Freitagabend: Beim in Heimspielen 2008/09 als fast unschlagbar geltenden TV Reichenbach gewannen sie das Bezirksliga-Spiel mit 28:24 (14:9). Die Freude nach dem Schlusspfiff war riesig, wurde allerdings getrübt: Tim Hybl verletzte sich schwer – Verdacht auf Innenbandriss. Hybl ist neben Roman Keller nun der zweite Langzeit-Verletzte beim VfL.

Der VfL startete nach Maß: Ein Doppelpack von Topscorer „Matze“ Mikolaj sowie Tore durch Timo Schafhitzel per Siebenmeter und Manu Weber brachten das 4:0. Der VfL legte ein hohes Tempo vor, der Gegner schien überrascht. Das Reichenbacher Anschlusstor zum 6:7 konterte der VfL mit Treffern zum 12:8. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann der Schock für den VfL: Tim Hybl erzielte mit einem tollen Sprungwurf den 14:9-Halbzeitstand, doch bei der Landung verdrehte er sich sein rechtes Knie und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen.

So überragend der VfL in die erste Hälfte startete, umso schlechter begann die zweite. Erst in der 39. Minute wuchtete Ralf Schulenburg die Kugel für den VfL erstmals ins Netz zum 15:13. Binnen dieser neuneinhalb Minuten verspielten die Teckstädter ihr Polster und kurze Zeit später, beim 15:15, schafften die Gastgeber erstmals den Ausgleich. Die Partie drohte zu kippen. Dann gab‘s Rot für Julian Mikolaj – eine strittige Entscheidung. Doch der VfL steuerte schnell wieder auf Erfolgskurs. Beim 25:20 (55./Matze Mikolaj) war die Partie endgültig gelaufen.

Das zweite Wochenendspiel gewann der VfL bei Schlusslicht HSG Ostfildern II gestern Abend standesgemäß mit 38:27 (20:13). mp

VfL Kirchheim: Hamann, D. Pisch – M. Mikolaj (8/1), Latzel (1), Schafhitzel (3/3), Weber (2),Richter (1), Müller (1), Metzger (5), Pradler (2), Hybl (1), J. Mikolaj, M. Pisch, Schulenburg (4).

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