Lokalsport

Wiedererstarkte SFD wollen Harthausener weichklopfen

KLAUS SCHORR

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Kirchheim. Die SF Dettingen treffen im Spitzenspiel auf den TSV Harthausen, während der TSV dem FC Unterensingen die Relegationsträume rauben will, um selbst mit Volldampf auf Platz zwei zuzusteuern. Schließlich prallen der TSV Ohmden und der TB Neckarhausen im Bergwald aufeinander.

Eigentlich ist Tabellenführer Grafenberg angesichts nur dreier Punkte Vorsprung und einer stattlichen Verletztenliste auch noch längst nicht durch, doch von Schlusslicht Altdorf wird sich die Mastrangelo-Truppe kaum rupfen lassen.

Mit dem wichtigen 2:0-Erfolg in Oberboihingen scheinen die Dettinger SF die Kurve gekriegt zu haben. Die Formsteigerung muss jetzt gegen Verfolger Harthausen bestätigt werden. SFD-Cotrainer Erhard Reinhofer formuliert denn auch kurz und knapp, auf was es ankommt: „Es müssen drei Punkte her.“ Coach Peter Merkle pflichtet bei: „Wir haben noch etwas gutzumachen vom 1:3 aus der Vorrunde.“ In Harthausen knabbert man zwar noch etwas an der 1:5-Klatsche gegen Weilheim vergangenen Sonntag, doch die gilt es jetzt abzuhaken. Schließlich steht die Filder-Truppe als Aufsteiger noch immer prima da. „Vielleicht tun wir uns in dieser Phase auswärts leichter. Schließlich müssen wir da nicht das Spiel machen“, wie TSVH-Trainer Ingo Kluge weiß.

Der TSV Weilheim ist wieder in Schwung gekommen, will jetzt auch gegen den FC Unterensingen einen Dreier einfahren. „Rein theoretisch können wir noch Meister werden, wenn wir jetzt jedes Spiel gewinnen. Wir müssen hochkonzentriert zu Werke gehen“, fordert Co-Trainer Peter Kuch vor dem Spiel gegen die Bettwiesen-Kicker. In Unterensingen selbst ist man erstaunt, wie weit man in der Tabelle nach vorne gekommen ist. FCU-Spielleiter Ralf Wörner hofft auf einen Punkt, weiß aber, „dass es schwer wird“.

Derweil lehnt sich Coach Stefan Patuschka schon bequem zurück: „Mit dem Klassenerhalt haben wir unser Saisonziel längst erreicht“. Im Lager der aufgestiegenen Ohmdener hat man die Rolle des underdogs bisher gut ausgefüllt – und Furcht vor Neckarhausen schon gar nicht. Die Mannen um den zum Saisonende scheidenden Coach Uwe Schulz haben ihr Saisonziel Klassenerhalt längst erreicht. „Jetzt können wir befreit aufspielen und vielleicht noch so manchen da oben ärgern“, sagt ­TSVO-Spielleiter Matthias Ernst.

In Neckarhausen liegt die Messlatte höher

Im Neckarhausener Beutwang liegt die Messlatte höher, nachdem man letzte Saison die Relegation erst auf der Zielgeraden verspielt hat. TBN-Coach Reiner Walz vor diesem Match: „Wenn wir dranbleiben wollen, müssen wir bei einem direkten Konkurrenten punkten. Wir müssen halt Ohmdens Torjäger Nelson Abrantes an die Kette legen.“

Um Punkte zum Klassenerhalt geht es bei den beiden restlichen Partien. Der TSV Oberlenningen muss zur SpV 05 Nürtingen fahren, während der AC Catania den TSV Oberboihingen empfängt.