Lokalsport

Wiedersehen mit Raguz und Höfer

Die Zielsetzung beim VfL Kirchheim ist eindeutig. Mit sechs Punkten aus den kommenden zwei Heimspielen soll der Weg aus dem Tabellenkeller führen. Bereits am morgigen Freitag gastiert Aufsteiger FC Eislingen an der Jesinger Allee (Spielbeginn um 19 Uhr).

KLAUS-DIETER LEIB

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KIRCHHEIM Ein optimaler Start sieht anders aus. Der VfL Kirchheim steht nach sieben Spielen mit nur sieben Punkten auf dem 13. Tabellenplatz. Damit ist von den Verantwortlichen keiner zufrieden, auch wenn Trainer Michael Rentschler seiner Mannschaft kein schlechtes Zeugnis ausstellt: "Unser Problem ist: Wir vergeben zu viele Chancen." Wenn dies in den letzten Spielen besser geklappt hätte (Ausnahme der 8:1-Sieg gegen den SV Fellbach) hätten die Blauen inzwischen locker sechs Punkte mehr auf dem Konto. Auch in der jüngsten Begegnung beim TB Kirchentellinsfurt boten sich den VfL-Akteuren acht gute Einschussmöglichkeiten genutzt wurden aber nur zwei.

"Für den Aufwand, den wir betreiben, springt unterm Strich einfach zu wenig dabei heraus", ärgerte sich Norbert Krumm, der sportliche Leiter, über zwei verlorene Punkte in Kirchentellinsfurt. Sollte sich das in naher Zukunft nicht ändern, geht der VfL Kirchheim schweren Zeiten entgegen. Ein Hoffnungsträger in Sachen Torausbeute ist Neuzugang Feriz Meha, der in seinen bisherigen drei Spielen einen guten Eindruck hinterließ. Wie der 21-Jährige seine Tore erzielt, ist sehenswert. Der gebürtige Albaner zeigt sich motiviert: "Ich fühle mich in Kirchheim sehr wohl und will mit dem VfL noch einiges erreichen."

Das will freilich auch Trainer Michael Rentschler: "Wir haben in dieser Saison schon bewiesen, dass wir mit jeder Mannschaft mithalten können." Das sollte Freitagabend erst recht der Fall sein, denn der morgige Gegner FC Eislingen ist die einzige Mannschaft in der Verbandsliga, die in dieser Saison noch kein Spiel gewonnen hat. In acht Spielen stehen lediglich drei Unentschieden zu Buche. Für Eislingens Trainer Manfred Römer ist die Verbandsliga eine besondere Herausforderung: "Wir haben bisher nur gegen starke Mannschaften gespielt." Dennoch ist der Eislinger Coach überzeugt, dass seine Mannschaft in dieser Liga mithalten kann. In Kirchheim rechnet sich Römer gute Chancen aus: "Wenn alles optimal läuft, warum sollen wir hier nicht unser erstes Spiel gewinnen?"

Ein großer Nachteil für den FC Eislingen ist sicherlich der Ausfall von Willi Schuster, der sich einen Bänderriss zuzog. Mit Jochen Höfer und Nikica Raguz stehen zwei ehemalige Kirchheimer in den Reihen des Aufsteigers, die bestimmt besonders motiviert nach Kirchheim kommen.